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2007
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21. Dezember 2007
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2. Dezember 2007 Teamzusammenzug
in Österreich

Über das Wochenende hatten wir
den ersten Teamzusammenzug in Österreich. Zu Beginn hatten wir die
Möglichkeit, in
einer der Größten Kletterhallen Europas ,unser Geschick als
Kletterer einmal auf eine etwas andere Art zu zeigen. Wir erhielten Einblick
in einen sehr interessanten und Kraft raubenden Sport.
Danach wanderten wir auf einen Berg und übernachteten anschließend
in einer Berghütte. Dort bot sich die Ideale Gelegenheit sich näher
kennen zu lernen. Gleichzeitig konnten wir uns weiter Sportlich betätigen. Die
darauf folgende Nacht verbrachten wir dann in einem sehr schönen
Hotel auf dem Arlberg, auf 1800 Höhenmeter, mitten in einem
wunderschönen Skigebiet. Dort wurden wir dann auch über den Saisonablauf
informiert. Einzelne Ausrüstungsgegenstände und Kleidung wurden
bereits anprobiert.
Seit einigen
Tagen hat mein Training auf dem Fahrrad nun wieder begonnen, und ich
freue mich jetzt schon auf die neue Saison.
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15. November 2007 2008
Profi bei Volksbank !!!
 
Team Volksbank 2007
Nun ist es endlich offiziell,
dass ich ab dem nächsten Jahr beim Professional Continentalteam
Volksbank fahre. Nach zahlreichen Gesprächen mit diversen Teams im
Ausland, konnte ich bei meinem Wunschteam Volksbank einen 2 Jahres
Vertrag unterzeichnen. Ich freue mich riesig auf die Aufnahme in
dieser Mannschaft, die in Vorarlberg ihren Hauptsitz hat. Das Team blickt auf eine langjährige Vergangenheit zurück. Die
1999 gegründete Mannschaft erhielt 2006 erstmals eine Lizenz als
Professional Continentalteam und bestritt beispielsweise in diesem
Jahr die Tour de Suisse.
Diese Gelegenheit möchte ich
nutzen, um mich bei dem ganzen Team Hadimec herzlich für die
Zusammenarbeit und Unterstützung zu bedanken!! Herzlichen Dank an alle
Teamkollegen, Sponsoren, Teamleitung, Sportlichen-Leiter,
Mechaniker, Betreuer, Masseure und nicht zuletzt an alle
Fans!!
Elias Schmäh
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29. September 2007 Weltmeisterschaft
U-23 (GER)

Am Samstag Nachmittag Startete ich zu meiner ersten
Weltmeisterschaft und freute mich über ein spannendes Rennen auf
einem sehr Anspruchsvollen Rundkurs über insgesamt 172 Kilometer.
Wie schon an der Europameisterschaft gab es ständig Positionskämpfe,
was zu sehr Hektischer Fahrweise führte. Wir hatten mit Kohler und
Danilo zwei endschnelle Fahrer, falls es zu einem Sprinte kommen
sollte, während Mathias, Marcel und ich in den schweren Steigungen mitfahren
konnten. So hatten wir
eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die für jeden Rennverlauf ihre Möglichkeiten
hatte. Wir Entschieden uns für eine defensive Fahrweise bis zum letzten Drittel des Rennens, um unsere Kräfte zu
sparen. Mathias ging dann in eine viel versprechende Fluchtgruppe mit
vielen Topfahrern, die zeitweise 50 Sekunden Vorsprung hatte. In der Letzten Runde
wurde die Gruppe aber wieder eingeholt. Ich war das ganze Rennen
am Kämpfen und fühlte mich überhaupt nicht gut. Ich hatte die
Hoffnung nicht aufgegeben und glaubte, dass ich noch einmal einen
Guten Tag erwischen könnte. Die Saison war sehr hart und ging nicht spurlos
an mir vorbei. Leider schaffte ich es nicht mehr meine Topform vom
Sommer für die WM wieder herzustellen. Ich probierte es trotzdem
einige male, jedoch ohne Erfolg. So blieb mir nichts anderes
übrig auf die letzten Kilometer zu hoffen. Es kamen unerwartet
viele Fahrer gemeinsam ins Ziel. Ich konnte mich gut platzieren und
war 500 Meter vor dem Ziel ganz vorne. Als ich dann aber auf die
Zielgerade kam und der Sprint eröffnet wurde war ich Chancenlos
und hatte mit Krämpfen zu kämpfen. Kohler wahr super Positioniert
und hätte die Bronzemedaille gewonnen, wurde aber von einem Fahrer
der neben ihm war zu Fall gebracht. Danilo Sprintete ebenfalls ganz
vorne mit, konnte dem Sturz im letzten Augenblick noch ausweichen
und belegte den 5 Rang. Ich belegte den 33. Rang.
1. Peter Velits (Slovakia)
4.21.22 (39.461 km/h)
2. Wesley Sulzberger (Australia)
3. Jonathan Bellis (Great Britain)
5. Danilo Wyss (Switzerland)
33. Elias Schmäh (Switzerland)
58. Martin Kohler (Switzerland)
65. Marcel Wyss (Switzerland)
70. Mathias Frank (Switzerland)
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23. September 2007 GP
Kyburg Nat.
(SUI)

Zum ersten mal wurde das
Handicap Rennen GP Kyburg in Effretikon durchgeführt. Auf einer 9
Kilometer langen Strecke mussten 12 Runden, mit insgesamt 1863
Höhenmetern absolviert werden. Lange Zeit sah es so aus, als ob wir den
Zeitrückstand auf Amateure und Junioren nicht mehr aufholen
würden. In der letzten Runde gelang es uns aber noch alle
Fahrer einzuholen. So kam es zu einem Sprint aus dem verbliebenen Feld. Ich Riskierte nichts mehr im Sprint, da ich eine
Woche vor der Weltmeisterschaft kein unnötiges Wagnis eingehen
wollte. Ich wurde zeitgleich mit dem Sieger 21.
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15. September 2007 Praha-Karlovy
Vary-Praha 1.2
(CZE)

Am Samstag Startete ich in Prag (Tschechien) zum
Längsten
Rennen das ich je gefahren bin. Es führte über 262 Km !!!!! und
war sehr schwer, da wir 130 Km immer in die Selbe
Richtung bis zum Wendepunkt und wieder zurück bis ins Ziel,
ununterbrochen dem Seitenwind ausgesetzt waren. Nach 60 Kilometern löste sich
eine Neuner Spitzengruppe, in der auch ein Fahrer unseres Teams dabei
war. Kurze Zeit später nahm ich in einem Anstieg mit einer 15 Mann
starken Gruppe die Verfolgung auf. Wir
holten die Spitzengruppe erst bei Kilometer 180 ein, da sich nicht
viel Fahrer an der Nachführarbeit beteiligten. Da wir nun
schon 8 Minuten Vorsprung auf das Feld hatten, war es jetzt klar, dass
einer der 20 Mann an der Spitze das Rennen Gewinnen würde. In der Hoffnung,
dass sich die Spitzengruppe aufsplitten würde griff ich in einer
Steigung an, weil ich dort einer der Stärksten war. Die Gruppe viel
dann
auf dem Weg ins Ziel völlig auseinander. Meinem
Teamkollegen Salzinger gelang es ganz vorne mitzufahren. Am
letzten Berg Attackierte ich und hatte den 9. Platz auf sicher,
wurde aber von einem Streckenposten, 2 Kilometer vor dem Ziel, falsch
geleitet und kam so erst als 13. ins Ziel. Nach dem Rennen wurde mir
von einem Funktionär eröffnet, dass ich wegen Verlassens der Rennstrecke Disqualifiziert
und erst noch gebüsst würde!!!!!!!!! Ich hatte Riesen Diskussionen mit dem UCI Kommissär
und verstand die Welt nicht mehr. Schliesslich bekam ich dann eine
schriftliche Entschuldigung und eine Bestätigung das es nicht mein
Verschulden war. Auch mein Preisgeld für den 9 Rang bekam ich dann doch
noch ausbezahlt.
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09. September 2007
Polymultipliée Lyonnaise
1.2 (Fra)

In Frankreich Starteten wir zu einem schweren Rennen, das am
Rande von Lyon durchgeführt wurde. Da der Rundkurs
3600 Höhenmeter auf nur gerade mal 135 Kilometer aufwies, und
deshalb als
sehr schwer galt, kamen viele Teams nur mit den
besten Bergfahrer ihrer Mannschaft, so auch Agritubel, mit dem zweifachen
Tour-Etappensiger Juan Miguel Mercado aus Spanien. Die Streckenführung mit 12 Bergen sorgte für
eine extreme Selektion, sodass bei Rennhälfte nur noch 26 Fahrer im
Rennen verblieben. Weil sich eine zehnköpfige Spitzengruppe schon
früh löste wahr es sehr schwierig für uns, das Loch nach vorne zu
schliessen, da am Schluss auch nur noch 10 Fahrer vom Feld
übrigblieben. Ich wurde 15 und 3 bester U-23 Fahrer.
3.33.55h ( 40.389 Km/h )
1. Noan Lelarge
2. Jean Eudes Demaret
3. Sébastien Duret
14. Florian Salzinger
15. Elias Schmäh
26 Fahrer im Ziel
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01. September 2007
Stadtkriterium Ravensburg
(Ger)
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22. - 26. August 2007
GP Tell Sui
 
Rang 17
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18. August 2007
Bern-West (Sui)
Am Samstag starteten wir beim
Handicap Rennen in Bern-West, welches bis anhin einige schwere
Anstiege beinhaltete. Leider wurde aber dieses Jahr der schwerste
Anstieg weggelassen. Zuerst galt es das Handicap zu den Amateuren
und Junioren aufzuholen welches 8 Minuten betrug. Ich startete
einen Fluchtversuch in einem steilen Streckenabschnitt wurde aber
kurz darauf wieder eingeholt. Danach ging mein Deutscher Teamkollege
in eine Zehnköpfige Spitzengruppe die durchkam. Ich wartete bis
eine Runde vor Schluss und griff dann nochmals an. Zu fünft konnten
wir uns letztendlich vom Feld absetzen. Leider holten wir nicht alle
Fahrer ein die mit einem Zeitvorsprung gestartet waren, sodass ich
15 wurde.
7. Florian Salzinger
15. Elias Schmäh
18. Michael Randin
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15. August 2007
Schmäh Gewinner des Suppersprint 2007

Bericht von Kettenrad
Abschluss der Brugger Abendrennen
Im Supersprint über 10 Runden und ebenso vielen Sprintwertungen
wurden die Karten neu gemischt. Die besten Fahrer der Saison 2007
standen sich gegenüber. Dabei zeigte sich der
Doppelschweizermeister Elias Schmäh von der besten Seite und
bewies, dass er ein kompletter Fahrer ist, der sowohl am Berg, in
der Fläche, wie auch im Sprint seine Stärken ausspielen kann. Auch das Gespür für das Renngeschehen
beherrschte er wieder einmal perfekt.
Supersprint:
1. Elias Schmäh (Wädenswil) 31 Punkte,
2. Jansen (Würenlos) 24
3. Oeschger (Gansingen) 22
4. Eminger (Basel) 19
5. Rocha (Ehrendingen) 9
6. Conrad (Ehrendingen) 8
7. Kalt (Kleindöttingen) 7
8. Baer (Cham) 1
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12. August 2007
Trofeo Matteotti 1.1
(Ita)
Das schwere Profirennen von Pescara
führte wie schon im Vorjahr über
190 Kilometer und 3000 Höhenmeter. Die Temperatur welche schnell einmal über 30 Grad kletterte,
aber auch die Anreise im Teambus während der Nacht, machte uns allen zu
schaffen. Das
Rennen hatte eine sehr gute Besetzung, wie beispielsweise der
aktuelle Giro Sieger Danilo di Luca, Alessandro Ballan oder der
Tour-Etappensieger Filippo Pozzato, der das Rennen auch gewann. Es
wahr ein ständiges Ausscheidungsfahren und mit jeder Runde wurde
das Feld kleiner. Ich fuhr in der letzten Runde in eine Fluchtgruppe
und stürzte in einer sehr rutschigen Kurve weg wie schon zuvor mein
Teamkollege und viele andere, danach wurde ich wieder von der
hinteren Gruppe eingeholt. Ich wurde 28. mit der Gruppe von Ballan,
mit 1:26 Rückstand auf den Sieger Pozzato.
4.46h (39.424 Km/h)
1.Filippo Pozzato (Liquigas)
2.Alessandro Bertolini (Selle Italia)
3.Andrea Masciarelli (Panaria)
15. Marco Velo (Milram)
20. David McPartland (HADIMEC)
21. Alessandro Ballan (Lampre)
25. Michael Randin (HADIMEC)
28. Elias Schmäh (HADIMEC)
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5. August 2007
GP Oberes Fricktal (Sui)
Am Sonntag wurde ich beim schon
fast traditionellen Hitzerennen in Gansingen 2. Eigentlich wäre ich
noch an der Tour Alsace im Einsatz gewesen, aber ein Schaltkabelriss
in der 3. Etappe zwang mich das Rennen, Mangels eines passenden Ersatzrads,
aufzugeben. Der Frust war riesig. Nach 3 Flachetappen hatte ich nur
gerade 30 Sekunden auf den Leader eingebüsst und die Schweren
Etappen mit Bergankunft standen noch bevor. Ich entschloss mich
kurzfristig am Rennen in Gansingen teilzunehmen, um den angestauten
Frust zu verarbeiten. Nach 20 Kilometern fuhr ich am Berg zu einer
Fluchtgruppe vor. Teilweise waren drei Fahrer aus der selben
Mannschaft in dieser Gruppe vertreten. Um ein besseres
Kräfteverhältnis herzustellen attackierte ich mehrmals, bis sich
nur noch sieben Fahrer aus je einer Mannschaft an der Spitze
befanden. Die Gruppe harmonierte nun gut, einzelne Aufholjagden aus
dem Verfolgerfeld blieben erfolglos. Nach 155 Kilometern bei
sengender Hitze kam es zum Sprint. Kurz vor dem Ziel konnte sich
Maxime Beney, der die Führungsarbeit in den letzten zwei Runden
verweigert hatte, leicht absetzen und gewann das Rennen. Ich gewann
den Sprint der mit Top-Fahrern besetzen Gruppe und wurde 2. Ich
freute mich umso mehr, als ich nun mein Pech im Elsas endgültig
hinter mir lassen konnte.
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29. Juli 2007
Martigny-Mauvoisin (Sui)
Nach unzähligen Renntagen und
vielen Trainingskilometern wurde auch ich langsam müde, und
gönnte mir einige Ruhetage!!!! In denen ich mir es auch erlaubt
habe meine Webseite nicht auf dem neusten Stand zu halten.
Gestern nahm ich am schweren
Bergrennen von Martigny nach Mauvoisin teil. Meine Schürfungen
waren in den steilen Rampen des 37 Kilometer langen Anstiegs
schnell vergessen. Ich versuchte mit diversen Tempoverschärfungen
das Rennen zu gestalten. In den letzten zwei Kilometern vermochte
ich dann dem Angriff des späteren Siegers Silvére Ackermann
nicht mehr zu folgen. Mein Australischer Teamkollege David wurde 2.
und ich belegte den 5. Platz.
Am Dienstag Morgen werde ich
mit meiner Mannschaft an die Tour Alsace reisen die vom 31.7
bis 6.8.07 ausgetragen wird.
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01. Juli 2007
Europa Meisterschaft Sofia (Bul)
Bei gegen 40 Grad startete ich
an den Europa Meisterschaften in Sofia zum Strassenrennen. Die
Strassenverhältnisse waren einer solchen Meisterschaft nicht
würdig. Vielerorts taten sich im Belag riesige Löcher von bis zu
zehn Zentimeter tiefe auf, was wiederholt zu bösen Stürzen
führte. Das hektische Fahrverhalten der Rennfahrer, das solchen
Meisterschaften eigen ist brachte zusätzliche Gefahren mit sich.
Etwa bei Rennhälfte erwischte es den Fahrer vor mir. Er steckte in
ein tiefes Schlagloch ein und überschlug sich unweigerlich. Ich
hatte keine Möglichkeit auszuweichen und prallte in den vor mir
Gestürzten. Ich schlitterte über den halbflüssigen Teer, liess
dabei eine Menge Haut liegen und erwartete dann die nachfolgenden
Kollegen, welche mir in den Rücken und in die Seite prallten. Etwa
zwanzig Fahrer schachtelten sich ineinander. So, nun hatte ich es
wieder einmal hinter mir. Ich konnte nicht mehr aufstehen, die
Beinmuskeln verkrampften sich zu Stein. Das Fahrrad war unbrauchbar.
Wechsel, Kettenblatt und Vorderrad waren total verbogen. Nach einer
Fahrt mit der Ambulanz ins Krankenhaus wurde ich notdürftig
versorgt und wieder entlassen. Meine Schürfungen im Gesicht
verhalfen mir noch zu einer genaueren Personenkontrolle am
Flughafenzoll, sonst blieben die Verletzungen ohne Folgen.
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01. Juli 2007
Doppel Schweizer Meister
Strasse 2007
Elias Schmäh
Foto: schmäh
Zum zweiten mal innert 24
Stunden konnte ich mir das Trikot des Schweizer Meisters
überstreifen.
Diesmal waren 210 km mit 3700
Höhenmeter zu bewältigen...

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30. Juni 2007
Schweizer Meister
Strasse U23 2007
Elias Schmäh
Foto: hejo
In Brugg konnte ich mir den
begehrten Schweizermeistertitel holen.
Die anspruchsvolle Strecke von 136.8 km Länge mit 2500
Höhenmeter kam meinen Qualitäten als Bergfahrer entgegen.
Allerdings hatte ich auch rund zehn ernsthafte Favoriten auf den
Titel unter Kontrolle zu halten. Das Rennen gestaltete sich
schwierig für mich, weil alle Konkurrenten genau auf mich achteten.
In der vierten von zwölf Runden, bildete sich auf der Fläche eine
12er-Gruppe welche sich vom Feld absetzen konnte. In dieser Gruppe
war keiner der Favoriten vertreten. Ich schloss zu dieser Gruppe auf
und hatte nun den Vorteil, dass die Fahrer im Feld mich nicht mehr
beobachten konnten. Als stärkster Fahrer bestimmte ich das
Tempodiktat. Allerdings musste ich auch hart arbeiten, weil die
anderen Teams ihre Spitzenfahrer hinten im Feld hatten und somit die
wenigsten in der Gruppe bereit waren Führungsarbeit zu übernehmen.
In jeder Runde sprengte ich am Berg die Gruppe, so dass diese immer
kleiner wurde. In der zweitletzten Runde startete ich am Berg einen
Vollangriff und fuhr voll im roten Bereich. Auch auf der Fläche
liess ich weitere Vorstösse folgen, denen niemand mehr etwas
entgegensetzen konnte. In der letzten Runde waren wir nur noch zu
fünft an der Spitze und ich konnte mir sicher sein, dass wir von
den Verfolgern nicht mehr eingeholt würden. Um einen Zielsprint zu
vermeiden griff ich wiederum am Berg an und konnte mir bis zum
Bergpreis einen Vorsprung von 30 Sekunden herausfahren. Dieser
Vorsprung war zwar bescheiden, aber ich konnte davon ausgehen dass
die Konkurrenz ebenso platt war wie ich. Bis zu der kleinen
Gegensteigung konnte ich die 30 Sekunden halten, war mir aber noch
lange nicht sicher ob ich von den vier verfolgern nicht doch noch
gestellt werden würde. Erst bei der Falmme Rouge wusste ich ,dass
ich den Sieg feiern würde. Dass mein erster Sieg in meiner Karriere
gleich mit dem Meistertitel zusammenfällt ist für mich eine
besondere Genugtuung.
Nach Jahrelanger harter Arbeit welche mich zu diesem Ziel führte,
gehört der Dank der ganzen Mannschaft, den vielen Helfern des Teams
Hadimec die im Hintergrund arbeiten und den vielen Sponsoren, welche
diesen Sieg erst möglich machten.
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12. -17. Juni 2007
Thüringen Rundfahrt
(Ger)

Direkt nach Gippingen reiste ich
mit der Nationalmannschaft an die 32. internationale
Thüringenrundfahrt, die mit einem Prolog in Nordhausen begann und
nach sechs Tagen mit der Königsetappe in Neuhaus am Rennweg endete.
Die ersten Tage spürte ich noch das Profirennen von Gippingen in
den Beinen und konnte nicht ganz vorne um die Etappensiege kämpfen.
Im Zeitfahren verlor ich auf den Sieger 1:30 Minuten. Zwischenzeitlich war
ich im Gesamtklassement nur 54. mit fast 3 Minuten Rückstand, doch
wusste ich, dass ich bei der schwersten Etappe mit einer Bergankunft
ganz vorne mitreden kann. Kurz vor Rennmitte löste sich dann eine
gefährliche 20 Mann starke Spitzengruppe, darunter auch der Leader
meines Teams. Ich griff meinerseits an und fuhr zur Spitze vor um
unseren Leader zu unterstützen. Wir warteten bis zum
Schlussanstieg, dann griff ich an. Beim zweiten Angriff konnten mir
nur noch mein Teamkollege Frank und der Italiener Mancuso folgen.
Als wir uns genügend von der Fluchtgruppe distanziert hatten trat
Frank erneut an, während ich den Italiener bewachte, welcher im
Gesamtklassement ganz vorne war. Frank gewann die Schlussetappe und
dank der Bonifikation auch das Gesamtklassement mit 2 Sekunden
Vorsprung! Ich fuhr mit den besten Kletterern als 11. ins
Ziel.
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10. Juni 2007
Gippingen (Sui)

Das zur Zeit bedeutendste
Eintagesrennen in der Schweiz, der GP des Kantons Aargau, führte am
Sonntag über 196 km und 2500 Höhnenmeter. 12 Continental
Professional- und 2 Pro Tour-Teams bildeten, neben unserem
einheimischen Hadimec-Team, das prominente Fahrerfeld. Mit etlichen
Angriffen konnte ich das Rennen zu Beginn in Schwung bringen und mir
auch gleich einige Bergpreispunkte sichern. Während den zehn Runden
gelang es mir mich im Hauptfeld zu festzusetzen. Teamkollege
McPartland konnte den Anschluss zu einer Fluchtgruppe herstellen. Er
erreichte als 11. das Ziel. Als 31. kam ich im Verfolgerfeld, in
Begleitung meiner Teamkameraden Michael Randin, Marco Jimenez,
Tobias Eggli, Florian Salzinger und Bernhard Oberholzer ins Ziel.
David McPartland wurde zusätzlich als kämpferischster Fahrer geehrt.
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03. Juni 2007
Coppa della Pace (Ita)

Am Wochenende starteten wir zu
einem internationalen Rennen in Rimini. Wie immer war die
Atmosphäre am Rande der Strecke super und das Niveau im Rennen wie
üblich sehr hoch.
Die ersten 60 der 170 Kilometer waren sehr flach, bevor eine sehr
anspruchsvolle Runde achtmal zu bezwingen war. Der Berg vermochte in
jeder Runde zu selektionieren, bis zuletzt gerade noch ein Viertel
der gestarteten ins Ziel kamen. Ich fühlte mich nicht sehr gut und
hatte von Runde zu Runde mit meiner dahinschwindenden Motivation zu
kämpfen. In einer Gruppe kam ich als 30. zeitgleich mit dem 9. ins
Ziel. Mannschaftskamerad Chimenes wurde 3. Im Bergpreis, David
McPartland belegte Rang 11 und Florian Salzinger wurde 13.
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25. - 28. Mai 2007
Giro di Festina (Aut)

Nach der Lebensmittelvergiftung,
welche ich mir an der Flèch
du Süd zugezogen hatte, litt ich die ganze Woche an Übelkeit und
Erbrechen. Die Entscheidung zur Teilnahme am Giro di Festina
über das Pfingstwochenende schob ich deshalb bis zum Vorabend des ersten
Rennens hinaus.
Am Start zum Bergzeitfahren
über 6 km fühlte ich mich recht gut und griff gleich zu Beginn an.
Ich konnte mich vom Feld absetzen, wurde aber vom Einheimischen
Eibegger und vom Deutschen Ortner eingeholt. Als 3. erreichte ich
das Ziel.
In den folgenden 3 Etappen
gelang es mir durch eine offensive Fahrweise diverse Punkte für die
Spezialwertungen zu sammeln.
Gesamtklassement:
Rang 2
Gesamtklassement U 23:
Rang 1
Gesamt
Bergwertung: Rang 1
Gesamt
Sprintwertung: Rang 1
Bergzeitfahren:
Rang 3
2 x Aktivster Fahrer
Mannschaftsklassement:
Rang 1
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16. Mai 2007
Flèch du Süd Lux
Prolog:
Rang 92
1. Etappe:
Rang 18
2. Etappe:
Rang 21
Aufgabe nach
Lebensmittelvergiftung
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13. Mai 2007
Berner Rundfahrt Sui
Bei der Berner
Rundfahrt gewann Marco Jimenez die Bergpreiswertung und
belegte nach 140 km mit einem Schmitt von 45,202 km/h den 2.
Podestplatz. Marco war zusammen mit Rolf Kobelt bereits in der
zweiten Runde in der 13 Mann Starken Spitzengruppe vertreten. Die
Harmonie dieser Gruppe war sehr gut bis zum letzten Bergpreis als
sich dann 5 Fahrer absetzen konnten und den Sieg unter sich
ausmachten.
In Vorbereitung zur Flèch du Süd (Luxenburgrundfahrt UCI 2.2.)
welche am Mittwoch mit einem Prolog beginnt Fuhr ich das Rennen im
Feld und erreichte als 46. mit 46 Sekunden Rückstand Ziel.
Rangliste:
1. Trafelet Stefan SUI EX Hadimec
2. Jimenez Marco SUI Hadimec
3. Ma Haijun CHN Center Mondial UCI
9. Kobelt Rolf SUI Hadimec
17. Salzinger Florian GER Hadimec
30. Eggli Tobias SUI Hadimec
39. McPartland David AUS Hadimec
46. Schmaeh Elias SUI Hadimec
47. Wyss Simon SUI Hadimec
49. Oberholzer Berny SUI Hadimec
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06. Mai 2007
Frauenfeld Sui
Am Sonntagmittag startete ich
zum Rennen in Frauenfeld. Das Rennen ist mir in der Vergangenheit
nie richtig entgegengekommen da der Rundkurs über meist flache
Abschnitte und nur eine Kurze Steigung führt. Vielfach wird das
Rennen in einem Sprint aus einer grösseren Gruppe entschieden. Ich
versuchte schon am ersten Berg eine Vorentscheidung zu suchen. Ich Griff an und kam gleich mit einigen Fahrern weg. Bis knapp in die
Rennhälfte ging es einigermassen, danach machte mir der ewige Wind
auf der Fläche zu schaffen. Drei Runden vor Schluss stiessen
dann noch weitere Fahrer zu uns. Dank
der Fahrweise meiner Teamkollegen wurde die17- Köpfige Spitzengruppe
zusammengehalten. Der Sieg wurde erst im Sprint entschieden. Ich beendete das Rennen in
einer 150 Kilometer dauernden Fluchtgruppe als 15. zeitgleich mit
dem Sieger.
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29. April 2007
Rund um die Rigi Sui

Doppelsieg
für das Team Hadimec, David McPartland und Elias Schmäh!! Elias
Schmäh gewinnt ebenfalls die Gesamtwertung im Bergpreis gefolgt von
seinen beiden Teamkollegen Jimenez und McPartland
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13. April 2007
Rhone Alpes Isere
Fra
1.
Etappe:
Rang 45
Klassement U 23: Rang 19
Die
erste Etappe der Rhone-Alpes- Isere Tour zeichnete sich durch einen
sehr flache Streckenführung über 115 km aus. Alle Fahrer suchten
die Fluchtgruppe, welche dann auch Mitte des Rennens mit 17 Fahrern
zu Stande kam. Leider war keiner meiner Mannschaftskameraden in dieser
Gruppe. An diesem Tag erholte ich mich noch von den Rennen in den
Ardennen und fuhr einfach nur hinterher. Ich erreichte das Ziel als
45. mit 2:54 Minuten Rückstand.
2.
Etappe:
Rang 41,
Klassement U 23: Rang 14
Die Etappe führte über ruppige Steigungen und weite Felder mit
viel Wind, welche das Feld immer wieder auseinander riss. Ich hatte
am Schluss super Beine und attackierte am letzten Berg und dem
darauf folgenden Hochplateau. Schade, dass es in der Abfahrt zum
Ziel zum Zusammenschluss mit den Verfolgern kam. Zeitgleich mit dem
Sieger Nicolas Vogondy wurde ich 41.
3.
Etappe:
Rang 13,
Klassement U 23: Rang 2 Bei
der Königsetappe über 156 km mit 6 Bergen und Total über 2000
Höhenmetern fühlte ich mich super. Die Mannschaft des Leaders
kontrollierte die Ganze Etappe bis zum letzten Berg, einer 11 km
langen Steigung. Beim ersten Antritt des Leaders setzte sich gleich
eine Gruppe ab. Mein Teamkollege McPartland und ich nahmen die
Verfolgung auf und konnten den Kontakt zur Spitze wieder herstellen.
David McPartland wurde 4. des Tages. Ich belegte den 13. Rang vor
dem Feld, welches uns direkt auf der Ziellinie einholte. 4.
Etappe:
Rang 13,
Klassement U 23: Rang 5
Die
vierte und letzte Etappe führte über 183 km und 5 Berge von 5 - 11 Kilometern Länge. Da das Gesamtklassement noch völlig offen
war, wurde an diesem Tag richtig schnell gefahren. Die erste Stunde
fuhren wir mit einem Schnitt von 50 km/h. Es löste sich eine
21-köpfige Spitzengruppe. Bis zum 1 Bergpreis musste ich mich
zurückhalten, weil einer unserer Fahrer in der Fluchtgruppe
vertreten war. Von Magenproblemen geplagt konnte unser Fahrer bald
nicht mehr mit der spitze mithalten. Der Vorsprung der Fluchtgruppe
betrug mittlerweile 1:30 Minuten. Weil ich mich immer noch super
fühlte, entschloss ich mich an der schwersten Steigung des Tages
anzugreifen. Als ich antrat konnten nur noch 3 Fahrer mithalten,
kurze Zeit später waren wir nur noch zu zweit. Über 3 Berge und
eine Distanz von 25 km dauerte die Aufholjagd, bis wir den Anschluss
wieder herstellen konnten. 13 Fahrer verblieben an der Spitze als
wir den finalen Zielrundkurs kamen. Ich griff 1 km vor dem
Ziel mit einem weiteren Fahrer an, im Wissen , dass ich alles
gewinnen oder verlieren konnte. 600 Meter vor dem Ziel holte mich
die Gruppe wieder ein und übersprintete mich sogleich, sodass mir
nur noch der 13 Rang blieb. Ich konnte die Rundfahrt als 19. im
Gesamtklassement mit 2:30 Rückstand beenden. Bei den Jungprofis
wurde ich gesamt 4. Im Rückblick sind die verschenkten 3 Minuten
der 1. Etappe natürlich ziemlich ärgerlich.
Schlussklassement:
Rang
19,
Klassement U 23: Rang 4
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13. April 2007
Circuit des Ardennes
Fra

Nach dem unglücklichen
Ausscheiden an der Settimana Lombarda wurde mein Rennprogramm
kurzfristig umgekrempelt.
Also Startete ich beim Etappenrennen Circuit des Ardennes, das
zwischen Frankreich und Belgien ausgetragen wurde.
Das Rennen führte über weite Felder mit Windkanten und dauernde
Anstiege. Die 1. Etappe über 167
km und 1800 Höhenmeter ging von Raucout nach Carignan. Diese
Strecke hatte eine Schlüsselstelle, einen 11 bis 14% steilen Anstieg kurz vor dem Ziel. Ich wollte diese
Rundfahrt jedoch nur als Training nutzen und fuhr den ganzen Tag fast keine Attacke mit. Gegen
Ende der Etappe entschied sich
dann die Teamleitung, dass das Team trotzdem für mich fahren soll.
Meine Teamkollegen reihten sich vor mir ein um den Vorsprung einer
Spitzengruppe zu verringern. Ich kam danach als 25 ins Ziel. Bei
der 2. Etappe war ich nun gezwungen das Gesamtklassement und das
Jungprofitrikot anzugreifen, weil ich nur 19 Sekunden auf den
Führenden eingebüsst hatte. Bei der 153 Kilometer langen Etappe
mit über 2000
Höhenmetern, herrschten 33 Grad die allen zu schaffen
machten. Die Etappe wurde gleich vom ersten Berg an voll gefahren
und das Feld in drei Teile gerissen, so dass viele starke Fahrer Mühe
hatten mitzuhalten. Bei Kilometer 50 griffen dann viele Fahrer aus dem stark
reduzierten Feld an. Ich griff mit dem Leader an und kam mit einer14-köpfigen Gruppe weg. Nach einem Sturz, einem
Defekt und wegen des ständig
sehr hohen Tempos schmolz die Spitzengruppe auf 8 Fahrer. Im Feld führte die starke Russische und
die Holländische
Nationalmannschaft nach, um uns einzuholen. Es gelang uns jedoch das Feld
auf eine Minute fern zu halten. Dreihundert Meter vor dem Ziel bogen
wir in die Zielgerade ein. Ich fuhr als letzter in die Kurve und zog
innen vorbei. Leider hatte ich einen etwas zu schweren Gang
eingelegt, den ich in der steilen Zielgeraden nicht optimal drücken
konnte. Ich musste mich vom Tschechen Buchacek und vom Holländischen
Leader Oegema bezwingen lassen, liess aber die bekannten Fahrer Corey
Sweet, Gabriel Rasch, Jérome Coppel, Peter Bencik und den letztjährigen Pro-Tour Fahrer Nicolas Fritsch hinter mir. Ich
Rückte auf den 5 Rang im Gesamtklassement vor mit 33 Sekunden
Rückstand auf den Leader.
Bei den Jungprofis stiess ich bis auf den 2. Rang vor, hinter Coppel,
der später auch diese Rundfahrt gewann. Bereits
am Donnerstag reise ich wieder nach Frankreich um an der
Rhone-Alpe-Isere Rundfahrt teilzunehmen.
1.
Etappe: Rang 25
2.
Etappe: Rang 3, Gesamtklassement:
Rang
5, Klassement Jungprofis:
Rang 2 3.
Etappe: Rang 68, Gesamtklassement:
Rang
16, 4.
Etappe: Rang 40, Gesamtklassement:
Rang
14, Klassement Jungprofis: Rang 4
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06. April 2007
Settimana Lombarda Ita

Am
ersten Tag stand ein 3 km langer Mannschaftsprolog im Rennprogramm. Der Prolog wurde von der
dominierenden
Liquigas-Mannschaft gewonnen. Das wir bei dieser Profirundfahrt der
Kategorie 2.1 chancenlos sein würden war uns klar. Jedoch sind diese Rennen sehr
wichtig für unsere Entwicklung und um uns langsam an dieses Niveau
heranzuführen. Zu Beginn der 1. Etappe lief dann alles nach Plan. Ich befand mich
am zweiten Bergpreis der 1. Kategorie
unter den ersten Fahrern des Feldes, was angesichts der hochkarätigen
Besetzung eine ausgezeichnete Position war. In der folgenden Abfahrt
bemerkte ich, dass aus meinem Hinterreifen langsam Luft ausströmte.
Sofort forderte ich über Funk ein Ersatzrad an. Da sich das Feld
durch den schweren Anstieg extrem in die Länge gezogen hatte und sich
die ersten Teamautos noch im Aufstieg befanden als Ich schon längst
in der Abfahrt war, setzte ich die halsbrecherische Talfahrt mit
plattem Reifen fort. Das grosse Problem war, dass sich zahlreiche
Stürze im hinteren Teil des Feldes ereigneten was ich nicht
mitbekam! Auch ein Teamkollege meiner Mannschaft Stürzte
schwer. Deshalb waren alle neutralen Materialautos und mein
Teamauto nicht da. Vorne reihten sich zwei Mannschaften ein und
fuhren immer Vollgas. Ich versuchte die ganze Zeit über Funk ein
Rad zu organisieren verlor aber den Funkkontakt. Deshalb lies
ich mich bis zum 24. und letzten
Begleitfahrzeug zurückfallen, fand aber nirgends unser Fahrzeug
im
Konvoi. Auch der neutrale Materialwagen welcher sich hätte am
Schluss des Feldes befinden sollen war verschwunden. In der
folgenden Steigung kämpfte ich mich mit plattem Reifen wieder vor
und bemühte mich bei verschiedenen Mannschaften um ein Ersatzrad,
wurde aber überall abgewiesen. Nach endlosen Kilometern
hoffnungsloser Bemühungen musste ich das Rennen enttäuscht
aufgeben. Das Problem war, dass mein Teamauto nach dem Unfall eine
Abkürzung genommen hatte und direkt zum nächsten Bergpreis fuhr,
sodass sie mir nicht helfen konnten.
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25. März 2007
GP de la Courtine Sui

Weil
die Strecke eingeschneit war, musste das Rennen kurzfristig nach
Montsevelier verlegt werden. Im tiefverschneiten Jura nahmen wir die
10 Runden mit 10 Minuten Handicap in Angriff. Kurz vor Rennschluss
kam es zum Zusammenschluss. Ich beendete das Rennen zeitgleich
mit dem Sieger im Feld. Der späte Wintereinbruch behagt mir gar
nicht. Ich habe mich noch am selben Abend entschlossen wieder nach
Italien zu fahren, um mich dort auf die Settimana Lombarda
vorzubereiten.
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18. März 2007
Giro del Mendrisiotto Sui

Das erste Schweizer Radrennen
wurde in Mendrisio durchgeführt. Da das Rennen International
ausgeschrieben war, war auch das Niveau sehr hoch. Seit 10 Jahren wurde
es nicht mehr mit einem so hohen Stundenmittel gefahren wie am
Sonntag. Ich hatte mich gut gefühlt und bin in eine
Fluchtgruppe gegangen die vielversprechend aussah. Durch die Tempoverschärfung im Feld wurden wir dann wieder eingeholt. Es
wahr schwierig bei den vielen Angriffen die Übersicht nicht zu verlieren, und die
entscheidende Gruppe zu erwischen.
Leider ist es mir nicht gelungen, aber ich bin mir sicher das ich
ein andermal mehr Glück haben werde.
Distanz: 151
Stundenmittel: 42,642
1. Andreas Dietziker Sui
2. Luca Solari Ita
3. Emanuele Bindi Ita
39. Rolf Kobelt
40. Elias Schmäh
46. Simon Wyss
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11. März 2007
GP Franco Balestra Ita
Beim internationalen
Strassenrennen von Balestra starteten 178 Fahrer. Das Rennen
verlief von Anfang an sehr nervös, sodass es immer wieder zu
Stürzen kam. Auch ein Fahrer von unserem Team musste das
Rennen nach einem Sturz auf den Pavés beenden. Nach dreiviertel der
gefahrenen Distanz griff ich mit einem Italienischen Fahrer an, ich
fühlte mich sehr gut und gewann die anstehende Bergwertung. Danach
wurde das Tempo im Feld verschärft, sodass wir wieder
eingeholt wurden. Im Finale ging es einen sehr steilen Berg hoch.
Ich vermochte leider nicht ganz mit der Spitze mit zu fahren und kam
20 Sekunden hinter dem Sieger als 30. ins Ziel.
Distanz: 171
Stundenmittel: 40,995
1. Ponzi Simone Ita
2. Ginanni Francesco Ita
3. Bossio Cristopher Ita
9. Mattias Blumer
30. Elias Schmäh
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2. - 4. März 2007
Les 3 jours de Vaucluse Fra

Das Etappenrennen von Vaucluse wurde in der
Ardeche mit 25 Internationalen Teams durchgeführt.
Die 1. Etappe führte über 157.5 km um den Mont Ventoux und
enthielt drei
Bergpreise. Nach 40 km löste sich eine 15- köpfige Fluchtgruppe in
der Simon aus unserem Team vertreten war. So waren wir in der guten
Lage abwahrten zu können und Kraft zu sparen. Kurz vor dem Ziel
holten wir die Gruppe bis auf einen Russen ein, der einen Vorsprung
von 8 Sekunden ins Ziel retten konnte. Ich belegte den 86 Rang im Feld. Die
2. Etappe mit 2 Bergpreisen der ersten und zweiten Kategorie führte
über
158.5 km. Das Rennen wurde von Anfang an mit vielen Attacken
gefahren, weil das Gesamtklassement noch völlig offen wahr. Unser
bestplatzierter Fahrer im Gesamtklassement erwischte die
entscheidende Gruppe und beendete die Etappe nach einem Sturz als
12. Ich wurde 31. im Feld mit 2:11 Minuten Rückstand auf den
Sieger. Die
3. und letzte Etappe wahr die schwerste. Die 148 km führten über 4
Bergpreise mit über 2000 Höhenmeter. Es folgte ein Angriff dem
anderen, sodass sich das Feld stark verkleinerte. Ich blieb während
der ganzen Etappe ganz vorne und probierte in eine Gruppe zu gehen.
Leider kam es zum Schluss zu einem Massensprint. Ich wurde 36.
zeitgleich mit dem Sieger. Schlussklassement
nach 3 Etappen und 464 km:
1: Turgot Sebastian Fra
2:
Vogondy Nicolas Fra
3: Kljuew Andrei RUSS
7: Jimenez Marco
44: Schmäh Elias
45: Wyss Simon
63: Eggli Tobias
66: Bertozzi Marco
Teamklassement
von 25 Teams:
1: AGRITUBEL
2: MOSKAU STARS
3: RABOBANK
7: HADIMEC
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24. Februar 2007

Die
neue Ausrüstung für die Saison 2007 ist eingetroffen. Dieses Jahr
fahren wir wieder ein Rocky Mountain, welches nur gerade 7 kg wiegt.
Im Training hat sich das neue Schaltsystem von SRAM Force bereits
bewährt.
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19. Februar 2007

Das
Trainingslager mit der Mannschaft in Etruschi ist nun auch vorbei
und der Saisonstart 07 hat bereits für einen Teil der Mannschaft
begonnen. Ich werde am 2. März mein erstes Rennen, Les 3
jours de Vaucluse, in Südfrankreich bestreiten.
Nach sieben Wochen im Ausland freute ich mich riesig nach Hause zurückzukehren.
Das Sprechen fällt mir hier ungewohnt leicht. Mein eigenes Zimmer
wirkt auf einmal riesig und im TV oder Radio läuft nicht immer nur
Eros Ramazotti.
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10. Februar 2007

Nun bin ich schon 6 Wochen in Italien. Langsam aber
sicher habe ich mich an das Leben hier gewöhnt. Seit drei Wochen
haben wir unser Trainingscamp wieder nach Roseto verschoben. Hier durften
wir
uns der Italienischen Elitemannschaft (Massi Team) anschliessen. Wir werden Super betreut und wie die eigenen Fahrer
behandelt. Die Verständigung fällt uns nicht immer ganz leicht,
aber langsam verstehen wir uns ganz gut. In einer Unterkunft direkt
am Meer finden wir Super Trainingsbedingungen und sehr gute Wetter
Verhältnisse. Seit meinem Aufenthalt in Italien hat es erst einmal
geregnet und es herrschen immer Temperaturen zwischen 14 und 17 Grad. Nun bleibe
ich noch bis Freitag hier, danach werde ich wieder auf die
andere Seite des Stiefels gehen und mit dem ganzen Team HADIMEC ein
Woche in der Toscana verbringen.
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04. Februar 2007
Sonntagstraining

Inzwischen bin ich wieder an der Adriaküste
in Roseto am trainieren. Unter der professionellen Führung von
Donato Giuliani absolvieren wir zusammen mit anderen Mannschaften
unsere Trainings. Gelegentlich gesellen sich auch Grössen wie
Alessandro Spezzialetti zu uns, um eine Trainingseinheit gemeinsam
mit uns zu
absolvieren. Jeweils Sonntags haben wir zudem eine beachtliche
Traube von Hobbigümmelern im Schlepptau. In Italien wird der
Radsport eben noch gelebt.
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31. Januar 2007
Abruzzen

Noch immer ist es im Tal unten grün. Es gibt
Temperaturen bis 19 °C. In der Nacht kühlt es aber auch hier
empfindlich ab. Es gibt nichts was uns hindern würde unsere Runden
zu drehen.
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20. Januar 2007
Die neuen Teamfahrzeuge

Die neuen Skodas im typischen Hadimec-Design
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14. Januar 2007
Wintertraining Grosseto Ita

Inzwischen bin ich umgezogen.
Zusammen mit Tobias Eggli wohne und trainiere ich in der Gegend der
Maremma. Wir haben das Trainingsgelände hier an der Mittelmeerküste
schätzen gelernt. Obwohl mit einigen Regentagen zu rechnen ist,
sind die Bedingungen in dieser einsamen Gegend ideal. Die Strassen
sind in ausgezeichnetem Zustand und es hat sehr wenig Verkehr.
Zwischendurch können wir uns in der nahegelegenen Thermalquelle
entspannen.
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06. Januar 2007
Trainingslager Roseto Ita

Optimale Trainingsbedingungen
bei Tageshöchsttemperaturen von 14 °C herrschen hier in
Mittelitalien. Aber auch die Betreuung und die Unterkunft sind ideal
für unser Wintertraining.
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2007
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