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   2007
21. Dezember 2007


2. Dezember 2007

Teamzusammenzug in Österreich

Über das Wochenende hatten wir den ersten Teamzusammenzug in Österreich. Zu Beginn hatten wir die Möglichkeit, in einer der Größten Kletterhallen  Europas ,unser Geschick als Kletterer einmal auf eine etwas andere Art zu zeigen. Wir erhielten Einblick in einen sehr interessanten und Kraft raubenden Sport. Danach wanderten wir auf einen Berg und übernachteten anschließend in einer Berghütte. Dort bot sich die Ideale Gelegenheit sich näher kennen zu lernen. Gleichzeitig konnten wir uns weiter Sportlich betätigen. Die darauf folgende Nacht verbrachten wir dann in einem sehr schönen Hotel auf dem Arlberg, auf 1800 Höhenmeter, mitten in einem wunderschönen Skigebiet. Dort wurden wir dann auch über den Saisonablauf informiert. Einzelne Ausrüstungsgegenstände und Kleidung wurden bereits anprobiert. 
Seit einigen Tagen hat mein Training auf dem Fahrrad nun wieder begonnen, und ich freue mich jetzt schon auf die neue Saison.


15. November 2007

2008 Profi bei Volksbank !!! 


Team Volksbank 2007

Nun ist es endlich offiziell, dass ich ab dem nächsten Jahr beim Professional Continentalteam Volksbank fahre. Nach zahlreichen Gesprächen mit diversen Teams im Ausland, konnte ich bei meinem Wunschteam Volksbank einen 2 Jahres Vertrag unterzeichnen. Ich freue mich riesig auf die Aufnahme in dieser Mannschaft, die in Vorarlberg ihren Hauptsitz hat. Das Team blickt auf eine langjährige Vergangenheit zurück. Die 1999 gegründete Mannschaft erhielt 2006 erstmals eine Lizenz als Professional Continentalteam und bestritt beispielsweise in diesem Jahr die Tour de Suisse.

Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um mich bei dem ganzen Team Hadimec herzlich für die Zusammenarbeit und Unterstützung zu bedanken!! Herzlichen Dank an alle Teamkollegen, Sponsoren, Teamleitung, Sportlichen-Leiter, Mechaniker, Betreuer, Masseure und nicht zuletzt an alle Fans!! 

Elias Schmäh


29. September 2007

Weltmeisterschaft  U-23  (GER)

Am Samstag Nachmittag Startete ich zu meiner ersten Weltmeisterschaft und freute mich über ein spannendes Rennen auf einem sehr Anspruchsvollen Rundkurs über insgesamt 172 Kilometer. Wie schon an der Europameisterschaft gab es ständig Positionskämpfe, was zu sehr Hektischer Fahrweise führte. Wir hatten mit Kohler und Danilo zwei endschnelle Fahrer, falls es zu einem Sprinte kommen sollte, während Mathias, Marcel und ich in den schweren Steigungen mitfahren konnten. So hatten wir eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die für jeden Rennverlauf ihre Möglichkeiten hatte. Wir Entschieden uns für eine defensive Fahrweise bis zum letzten Drittel des Rennens, um unsere Kräfte zu sparen. Mathias ging dann in eine viel versprechende Fluchtgruppe mit vielen Topfahrern, die zeitweise 50 Sekunden Vorsprung hatte. In der Letzten Runde wurde die Gruppe aber wieder eingeholt. Ich war das ganze Rennen am Kämpfen und fühlte mich überhaupt nicht gut. Ich hatte die Hoffnung nicht aufgegeben und glaubte, dass ich noch einmal einen Guten Tag erwischen könnte. Die Saison war sehr hart und ging nicht spurlos an mir vorbei. Leider schaffte ich es nicht mehr meine Topform vom Sommer für die WM wieder herzustellen. Ich probierte es trotzdem einige male, jedoch ohne Erfolg. So blieb mir nichts anderes übrig auf die letzten Kilometer zu hoffen. Es kamen unerwartet viele Fahrer gemeinsam ins Ziel. Ich konnte mich gut platzieren und war 500 Meter vor dem Ziel ganz vorne. Als ich dann aber auf die Zielgerade kam und der Sprint eröffnet wurde war ich Chancenlos und hatte mit Krämpfen zu kämpfen. Kohler wahr super Positioniert und hätte die Bronzemedaille gewonnen, wurde aber von einem Fahrer der neben ihm war zu Fall gebracht. Danilo Sprintete ebenfalls ganz vorne mit, konnte dem Sturz im letzten Augenblick noch ausweichen und belegte den 5 Rang. Ich belegte den 33. Rang.

1.   Peter Velits (Slovakia)  4.21.22 (39.461 km/h)
2.   Wesley Sulzberger (Australia) 
3.   Jonathan Bellis (Great Britain) 

5.   Danilo  Wyss  (Switzerland) 
33. Elias Schmäh  (Switzerland) 
58. Martin Kohler (Switzerland) 
65. Marcel Wyss  (Switzerland) 
70. Mathias Frank (Switzerland)


23. September 2007

GP Kyburg  Nat. (SUI)

Zum ersten mal wurde das Handicap Rennen GP Kyburg in Effretikon durchgeführt. Auf einer 9 Kilometer langen Strecke mussten 12 Runden, mit insgesamt 1863 Höhenmetern absolviert werden. Lange Zeit sah es so aus, als ob wir den Zeitrückstand auf Amateure und Junioren nicht mehr aufholen würden. In der letzten Runde gelang es uns aber noch alle Fahrer einzuholen. So kam es zu einem Sprint aus dem verbliebenen Feld. Ich Riskierte nichts mehr im Sprint, da ich eine Woche vor der Weltmeisterschaft kein unnötiges Wagnis eingehen wollte. Ich wurde zeitgleich mit dem Sieger 21.   


15. September 2007

Praha-Karlovy Vary-Praha  1.2 (CZE)

Am Samstag Startete ich in Prag (Tschechien) zum Längsten Rennen das ich je gefahren bin. Es führte über 262 Km !!!!! und war sehr schwer, da wir 130 Km immer in die Selbe Richtung bis zum Wendepunkt und wieder zurück bis ins Ziel, ununterbrochen dem Seitenwind ausgesetzt waren. Nach 60 Kilometern löste sich eine Neuner Spitzengruppe, in der auch ein Fahrer unseres Teams dabei war. Kurze Zeit später nahm ich in einem Anstieg mit einer 15 Mann starken Gruppe die Verfolgung auf. Wir holten die Spitzengruppe erst bei Kilometer 180 ein, da sich nicht viel Fahrer an der Nachführarbeit beteiligten. Da wir nun schon 8 Minuten Vorsprung auf das Feld  hatten, war es jetzt klar, dass einer der 20 Mann an der Spitze das Rennen Gewinnen würde. In der Hoffnung, dass sich die Spitzengruppe aufsplitten würde griff ich in einer Steigung an, weil ich dort einer der Stärksten war. Die Gruppe viel dann auf dem Weg ins Ziel völlig auseinander. Meinem Teamkollegen Salzinger gelang es ganz vorne mitzufahren. Am letzten Berg Attackierte ich und hatte den 9. Platz auf sicher, wurde aber von einem Streckenposten, 2 Kilometer vor dem Ziel, falsch geleitet und kam so erst als 13. ins Ziel. Nach dem Rennen wurde mir von einem Funktionär eröffnet, dass ich wegen Verlassens der Rennstrecke Disqualifiziert und erst noch gebüsst würde!!!!!!!!! Ich hatte Riesen Diskussionen mit dem UCI Kommissär und verstand die Welt nicht mehr. Schliesslich bekam ich dann eine schriftliche Entschuldigung und eine Bestätigung das es nicht mein Verschulden war. Auch mein Preisgeld für den 9 Rang bekam ich dann doch noch ausbezahlt.    


09. September 2007

Polymultipliée Lyonnaise  1.2 (Fra)

In Frankreich Starteten wir zu einem schweren Rennen, das am Rande von Lyon durchgeführt wurde. Da der Rundkurs 3600 Höhenmeter auf nur gerade mal 135 Kilometer aufwies, und deshalb als sehr schwer galt, kamen viele Teams  nur mit den besten Bergfahrer ihrer Mannschaft, so auch Agritubel, mit dem zweifachen Tour-Etappensiger Juan Miguel Mercado aus Spanien.  Die Streckenführung mit 12 Bergen sorgte für eine extreme Selektion, sodass bei Rennhälfte nur noch 26 Fahrer im Rennen verblieben. Weil sich eine zehnköpfige Spitzengruppe schon früh löste wahr es sehr schwierig für uns, das Loch nach vorne zu schliessen, da am Schluss auch nur noch 10 Fahrer vom Feld übrigblieben. Ich wurde 15 und 3 bester U-23 Fahrer.

3.33.55h ( 40.389 Km/h )
1.   Noan Lelarge 
2.   Jean Eudes Demaret 
3.   Sébastien Duret 
14. Florian Salzinger 
15. Elias Schmäh 

26  Fahrer im Ziel


01. September 2007

Stadtkriterium Ravensburg  (Ger)

 


22. - 26. August 2007

GP Tell  Sui

Rang 17


18. August 2007

Bern-West  (Sui)

Am Samstag starteten wir beim Handicap Rennen in Bern-West, welches bis anhin einige schwere Anstiege beinhaltete. Leider wurde aber dieses Jahr der schwerste Anstieg weggelassen. Zuerst galt es das Handicap zu den Amateuren und Junioren aufzuholen welches 8 Minuten betrug. Ich startete einen Fluchtversuch in einem steilen Streckenabschnitt wurde aber kurz darauf wieder eingeholt. Danach ging mein Deutscher Teamkollege in eine Zehnköpfige Spitzengruppe die durchkam. Ich wartete bis eine Runde vor Schluss und griff dann nochmals an. Zu fünft konnten wir uns letztendlich vom Feld absetzen. Leider holten wir nicht alle Fahrer ein die mit einem Zeitvorsprung gestartet waren, sodass ich 15 wurde. 

  7. Florian Salzinger 
15. Elias Schmäh
18. Michael Randin


15. August 2007

Schmäh Gewinner des Suppersprint 2007



Bericht von Kettenrad
Abschluss der Brugger Abendrennen

Im Supersprint über 10 Runden und ebenso vielen Sprintwertungen wurden die Karten neu gemischt. Die besten Fahrer der Saison 2007 standen sich gegenüber. Dabei zeigte sich der Doppelschweizermeister Elias Schmäh von der besten Seite und bewies, dass er ein kompletter Fahrer ist, der sowohl am Berg, in der Fläche, wie auch im Sprint seine Stärken ausspielen kann. Auch das Gespür für das Renngeschehen beherrschte er wieder einmal perfekt.


    Supersprint:  
1. Elias Schmäh (Wädenswil) 31 Punkte, 
2. Jansen (Würenlos) 24 
3. Oeschger (Gansingen) 22 
4. Eminger (Basel) 19
5. Rocha (Ehrendingen) 9 
6. Conrad (Ehrendingen) 8
7. Kalt (Kleindöttingen) 7
8. Baer (Cham) 1


12. August 2007

Trofeo Matteotti 1.1 (Ita)

Das schwere Profirennen von Pescara führte wie schon im Vorjahr über 190 Kilometer und 3000 Höhenmeter. Die Temperatur welche schnell einmal über 30 Grad kletterte, aber auch die Anreise im Teambus während der Nacht, machte uns allen zu schaffen. Das Rennen hatte eine sehr gute Besetzung, wie beispielsweise der aktuelle Giro Sieger Danilo di Luca, Alessandro Ballan oder der Tour-Etappensieger Filippo Pozzato, der das Rennen auch gewann. Es wahr ein ständiges Ausscheidungsfahren und mit jeder Runde wurde das Feld kleiner. Ich fuhr in der letzten Runde in eine Fluchtgruppe und stürzte in einer sehr rutschigen Kurve weg wie schon zuvor mein Teamkollege und viele andere, danach wurde ich wieder von der hinteren Gruppe eingeholt. Ich wurde 28. mit der Gruppe von Ballan, mit 1:26 Rückstand auf den Sieger Pozzato.

   4.46h (39.424 Km/h)
1.Filippo Pozzato (Liquigas)   
2.Alessandro Bertolini (Selle Italia)
3.Andrea Masciarelli (Panaria)

15. Marco Velo (Milram)
20. David McPartland (HADIMEC)
21. Alessandro Ballan (Lampre)
25. Michael Randin (HADIMEC)
28. Elias Schmäh (HADIMEC)

 


5. August 2007

GP Oberes Fricktal (Sui)

Am Sonntag wurde ich beim schon fast traditionellen Hitzerennen in Gansingen 2. Eigentlich wäre ich noch an der Tour Alsace im Einsatz gewesen, aber ein Schaltkabelriss in der 3. Etappe zwang mich das Rennen, Mangels eines passenden Ersatzrads, aufzugeben. Der Frust war riesig. Nach 3 Flachetappen hatte ich nur gerade 30 Sekunden auf den Leader eingebüsst und die Schweren Etappen mit Bergankunft standen noch bevor. Ich entschloss mich kurzfristig am Rennen in Gansingen teilzunehmen, um den angestauten Frust zu verarbeiten. Nach 20 Kilometern fuhr ich am Berg zu einer Fluchtgruppe vor. Teilweise waren drei Fahrer aus der selben Mannschaft in dieser Gruppe vertreten. Um ein besseres Kräfteverhältnis herzustellen attackierte ich mehrmals, bis sich nur noch sieben Fahrer aus je einer Mannschaft an der Spitze befanden. Die Gruppe harmonierte nun gut, einzelne Aufholjagden aus dem Verfolgerfeld blieben erfolglos. Nach 155 Kilometern bei sengender Hitze kam es zum Sprint. Kurz vor dem Ziel konnte sich Maxime Beney, der die Führungsarbeit in den letzten zwei Runden verweigert hatte, leicht absetzen und gewann das Rennen. Ich gewann den Sprint der mit Top-Fahrern besetzen Gruppe und wurde 2. Ich freute mich umso mehr, als ich nun mein Pech im Elsas endgültig hinter mir lassen konnte.


29. Juli 2007

Martigny-Mauvoisin (Sui)

Nach unzähligen Renntagen und vielen Trainingskilometern wurde auch ich langsam müde, und gönnte mir einige Ruhetage!!!! In denen ich mir es auch erlaubt habe meine Webseite nicht auf dem neusten Stand zu halten.

Gestern nahm ich am schweren Bergrennen von Martigny nach Mauvoisin teil. Meine Schürfungen waren in den steilen Rampen des 37 Kilometer langen Anstiegs schnell vergessen. Ich versuchte mit diversen Tempoverschärfungen das Rennen zu gestalten. In den letzten zwei Kilometern vermochte ich dann dem Angriff des späteren Siegers Silvére Ackermann nicht mehr zu folgen. Mein Australischer Teamkollege David wurde 2. und ich belegte den 5. Platz.

Am Dienstag Morgen werde ich mit meiner Mannschaft an die Tour Alsace reisen die vom 31.7 bis 6.8.07 ausgetragen wird.


01. Juli 2007

Europa Meisterschaft Sofia (Bul)

Bei gegen 40 Grad startete ich an den Europa Meisterschaften in Sofia zum Strassenrennen. Die Strassenverhältnisse waren einer solchen Meisterschaft nicht würdig. Vielerorts taten sich im Belag riesige Löcher von bis zu zehn Zentimeter tiefe auf, was wiederholt zu bösen Stürzen führte. Das hektische Fahrverhalten der Rennfahrer, das solchen Meisterschaften eigen ist brachte zusätzliche Gefahren mit sich. Etwa bei Rennhälfte erwischte es den Fahrer vor mir. Er steckte in ein tiefes Schlagloch ein und überschlug sich unweigerlich. Ich hatte keine Möglichkeit auszuweichen und prallte in den vor mir Gestürzten. Ich schlitterte über den halbflüssigen Teer, liess dabei eine Menge Haut liegen und erwartete dann die nachfolgenden Kollegen, welche mir in den Rücken und in die Seite prallten. Etwa zwanzig Fahrer schachtelten sich ineinander. So, nun hatte ich es wieder einmal hinter mir. Ich konnte nicht mehr aufstehen, die Beinmuskeln verkrampften sich zu Stein. Das Fahrrad war unbrauchbar. Wechsel, Kettenblatt und Vorderrad waren total verbogen. Nach einer Fahrt mit der Ambulanz ins Krankenhaus wurde ich notdürftig versorgt und wieder entlassen. Meine Schürfungen im Gesicht verhalfen mir noch zu einer genaueren Personenkontrolle am Flughafenzoll, sonst blieben die Verletzungen ohne Folgen.


01. Juli 2007

Doppel Schweizer Meister Strasse 2007   

Elias Schmäh

    Foto: schmäh

Zum zweiten mal innert 24 Stunden konnte ich mir das Trikot des Schweizer Meisters überstreifen.
Diesmal waren 210 km  mit 3700 Höhenmeter zu bewältigen...


30. Juni 2007

Schweizer Meister Strasse U23  2007  Elias Schmäh

   Foto: hejo

In Brugg konnte ich mir den begehrten Schweizermeistertitel holen.
Die anspruchsvolle Strecke von 136.8 km Länge mit 2500 Höhenmeter kam meinen Qualitäten als Bergfahrer entgegen. Allerdings hatte ich auch rund zehn ernsthafte Favoriten auf den Titel unter Kontrolle zu halten. Das Rennen gestaltete sich schwierig für mich, weil alle Konkurrenten genau auf mich achteten. In der vierten von zwölf Runden, bildete sich auf der Fläche eine 12er-Gruppe welche sich vom Feld absetzen konnte. In dieser Gruppe war keiner der Favoriten vertreten. Ich schloss zu dieser Gruppe auf und hatte nun den Vorteil, dass die Fahrer im Feld mich nicht mehr beobachten konnten. Als stärkster Fahrer bestimmte ich das Tempodiktat. Allerdings musste ich auch hart arbeiten, weil die anderen Teams ihre Spitzenfahrer hinten im Feld hatten und somit die wenigsten in der Gruppe bereit waren Führungsarbeit zu übernehmen. In jeder Runde sprengte ich am Berg die Gruppe, so dass diese immer kleiner wurde. In der zweitletzten Runde startete ich am Berg einen Vollangriff und fuhr voll im roten Bereich. Auch auf der Fläche liess ich weitere Vorstösse folgen, denen niemand mehr etwas entgegensetzen konnte. In der letzten Runde waren wir nur noch zu fünft an der Spitze und ich konnte mir sicher sein, dass wir von den Verfolgern nicht mehr eingeholt würden. Um einen Zielsprint zu vermeiden griff ich wiederum am Berg an und konnte mir bis zum Bergpreis einen Vorsprung von 30 Sekunden herausfahren. Dieser Vorsprung war zwar bescheiden, aber ich konnte davon ausgehen dass die Konkurrenz ebenso platt war wie ich. Bis zu der kleinen Gegensteigung konnte ich die 30 Sekunden halten, war mir aber noch lange nicht sicher ob ich von den vier verfolgern nicht doch noch gestellt werden würde. Erst bei der Falmme Rouge wusste ich ,dass ich den Sieg feiern würde. Dass mein erster Sieg in meiner Karriere gleich mit dem Meistertitel zusammenfällt ist für mich eine besondere Genugtuung.

Nach Jahrelanger harter Arbeit welche mich zu diesem Ziel führte, gehört der Dank der ganzen Mannschaft, den vielen Helfern des Teams Hadimec die im Hintergrund arbeiten und den vielen Sponsoren, welche diesen Sieg erst möglich machten.


12. -17. Juni 2007

Thüringen Rundfahrt  (Ger)

Direkt nach Gippingen reiste ich mit der Nationalmannschaft an die 32. internationale Thüringenrundfahrt, die mit einem Prolog in Nordhausen begann und nach sechs Tagen mit der Königsetappe in Neuhaus am Rennweg endete. Die ersten Tage spürte ich noch das Profirennen von Gippingen in den Beinen und konnte nicht ganz vorne um die Etappensiege kämpfen. Im Zeitfahren verlor ich auf den Sieger 1:30 Minuten. Zwischenzeitlich war ich im Gesamtklassement nur 54. mit fast 3 Minuten Rückstand, doch wusste ich, dass ich bei der schwersten Etappe mit einer Bergankunft ganz vorne mitreden kann. Kurz vor Rennmitte löste sich dann eine gefährliche 20 Mann starke Spitzengruppe, darunter auch der Leader meines Teams. Ich griff meinerseits an und fuhr zur Spitze vor um unseren Leader zu unterstützen. Wir warteten bis zum Schlussanstieg, dann griff ich an. Beim zweiten Angriff konnten mir nur noch mein Teamkollege Frank und der Italiener Mancuso folgen. Als wir uns genügend von der Fluchtgruppe distanziert hatten trat Frank erneut an, während ich den Italiener bewachte, welcher im Gesamtklassement ganz vorne war. Frank gewann die Schlussetappe und dank der Bonifikation auch das Gesamtklassement mit 2 Sekunden Vorsprung! Ich fuhr mit den besten Kletterern als 11. ins Ziel. 


10. Juni 2007

Gippingen  (Sui)

Das zur Zeit bedeutendste Eintagesrennen in der Schweiz, der GP des Kantons Aargau, führte am Sonntag über 196 km und 2500 Höhnenmeter. 12 Continental Professional- und 2 Pro Tour-Teams bildeten, neben unserem einheimischen Hadimec-Team, das prominente Fahrerfeld. Mit etlichen Angriffen konnte ich das Rennen zu Beginn in Schwung bringen und mir auch gleich einige Bergpreispunkte sichern. Während den zehn Runden gelang es mir mich im Hauptfeld zu festzusetzen. Teamkollege McPartland konnte den Anschluss zu einer Fluchtgruppe herstellen. Er erreichte als 11. das Ziel. Als 31. kam ich im Verfolgerfeld, in Begleitung meiner Teamkameraden  Michael Randin, Marco Jimenez, Tobias Eggli, Florian Salzinger und Bernhard Oberholzer ins Ziel. David McPartland wurde zusätzlich als kämpferischster Fahrer geehrt.


03. Juni 2007

Coppa della Pace  (Ita)

Am Wochenende starteten wir zu einem internationalen Rennen in Rimini. Wie immer war die Atmosphäre am Rande der Strecke super und das Niveau im Rennen wie üblich sehr hoch. 
Die ersten 60 der 170 Kilometer waren sehr flach, bevor eine sehr anspruchsvolle Runde achtmal zu bezwingen war. Der Berg vermochte in jeder Runde zu selektionieren, bis zuletzt gerade noch ein Viertel der gestarteten ins Ziel kamen. Ich fühlte mich nicht sehr gut und hatte von Runde zu Runde mit meiner dahinschwindenden Motivation zu kämpfen. In einer Gruppe kam ich als 30. zeitgleich mit dem 9. ins Ziel. Mannschaftskamerad Chimenes wurde 3. Im Bergpreis, David McPartland belegte Rang 11 und Florian Salzinger wurde 13. 


25. - 28. Mai 2007

Giro di Festina  (Aut)

Nach der Lebensmittelvergiftung, welche ich mir an der Flèch du Süd zugezogen hatte, litt ich die ganze Woche an Übelkeit und Erbrechen. Die Entscheidung zur Teilnahme am Giro di Festina über das Pfingstwochenende schob ich deshalb bis zum Vorabend des ersten Rennens hinaus. 

Am Start zum Bergzeitfahren über 6 km fühlte ich mich recht gut und griff gleich zu Beginn an. Ich konnte mich vom Feld absetzen, wurde aber vom Einheimischen Eibegger und vom Deutschen Ortner eingeholt. Als 3. erreichte ich das Ziel.

In den folgenden 3 Etappen gelang es mir durch eine offensive Fahrweise diverse Punkte für die Spezialwertungen zu sammeln.

Gesamtklassement:           Rang 2

Gesamtklassement U 23:  Rang 1  

Gesamt Bergwertung:        Rang 1

Gesamt Sprintwertung:      Rang 1

Bergzeitfahren:                   Rang 3

2 x Aktivster Fahrer

Mannschaftsklassement:   Rang 1


16. Mai 2007

Flèch du Süd  Lux

Prolog:            Rang 92  

1. Etappe:       Rang 18

2. Etappe:       Rang 21

Aufgabe nach Lebensmittelvergiftung


13. Mai 2007

Berner Rundfahrt  Sui

Bei der Berner Rundfahrt gewann  Marco Jimenez die Bergpreiswertung und belegte nach 140 km mit einem Schmitt von 45,202 km/h den  2. Podestplatz. Marco war zusammen mit Rolf Kobelt bereits in der zweiten Runde in der 13 Mann Starken Spitzengruppe vertreten. Die Harmonie dieser Gruppe war sehr gut bis zum letzten Bergpreis als sich dann 5 Fahrer absetzen konnten und den Sieg unter sich ausmachten.
In Vorbereitung zur Flèch du Süd (Luxenburgrundfahrt UCI 2.2.) welche am Mittwoch mit einem Prolog beginnt Fuhr ich das Rennen im Feld und erreichte als 46. mit 46 Sekunden Rückstand Ziel.

Rangliste:

1. Trafelet Stefan SUI EX Hadimec
2. Jimenez Marco SUI Hadimec
3. Ma Haijun CHN Center Mondial UCI

9. Kobelt Rolf SUI Hadimec
17. Salzinger Florian GER Hadimec
30. Eggli Tobias SUI Hadimec
39. McPartland David AUS Hadimec
46. Schmaeh Elias SUI Hadimec
47. Wyss Simon SUI Hadimec
49. Oberholzer Berny SUI Hadimec


06. Mai 2007

Frauenfeld  Sui

Am Sonntagmittag startete ich zum Rennen in Frauenfeld. Das Rennen ist mir in der Vergangenheit nie richtig entgegengekommen da der Rundkurs über meist flache Abschnitte und nur eine Kurze Steigung führt. Vielfach wird das Rennen in einem Sprint aus einer grösseren Gruppe entschieden. Ich versuchte schon am ersten Berg eine Vorentscheidung zu suchen. Ich Griff an und kam gleich mit einigen Fahrern weg. Bis knapp in die Rennhälfte ging es einigermassen, danach machte mir der ewige Wind auf der Fläche zu schaffen. Drei Runden vor Schluss stiessen  dann noch weitere Fahrer zu uns. Dank der  Fahrweise meiner Teamkollegen wurde die17- Köpfige Spitzengruppe zusammengehalten.  Der Sieg wurde erst im Sprint entschieden. Ich beendete das Rennen in einer 150 Kilometer dauernden Fluchtgruppe als 15. zeitgleich mit dem Sieger.


29. April 2007

Rund um die Rigi  Sui

Doppelsieg für das Team Hadimec, David McPartland und Elias Schmäh!!

Elias Schmäh gewinnt ebenfalls die Gesamtwertung im Bergpreis gefolgt von seinen beiden Teamkollegen Jimenez und McPartland


13. April 2007

Rhone Alpes Isere  Fra

1. Etappe:                         Rang 45                   Klassement U 23: Rang 19

Die erste Etappe der Rhone-Alpes- Isere Tour zeichnete sich durch einen sehr flache Streckenführung über 115 km aus. Alle Fahrer suchten die Fluchtgruppe, welche dann auch Mitte des Rennens mit 17 Fahrern zu Stande kam. Leider war keiner meiner Mannschaftskameraden in dieser Gruppe. An diesem Tag erholte ich mich noch von den Rennen in den Ardennen und fuhr einfach nur hinterher. Ich erreichte das Ziel als 45. mit 2:54 Minuten Rückstand.

2. Etappe:                         Rang 41,                  Klassement U 23: Rang 14

Die Etappe führte über ruppige Steigungen und weite Felder mit viel Wind, welche das Feld immer wieder auseinander riss. Ich hatte am Schluss super Beine und attackierte am letzten Berg und dem darauf folgenden Hochplateau. Schade, dass es in der Abfahrt zum Ziel zum Zusammenschluss mit den Verfolgern kam. Zeitgleich mit dem Sieger Nicolas Vogondy wurde ich 41.

3. Etappe:                         Rang 13,                  Klassement U 23: Rang 2

Bei der Königsetappe über 156 km mit 6 Bergen und Total über 2000 Höhenmetern fühlte ich mich super. Die Mannschaft des Leaders kontrollierte die Ganze Etappe bis zum letzten Berg, einer 11 km langen Steigung. Beim ersten Antritt des Leaders setzte sich gleich eine Gruppe ab. Mein Teamkollege McPartland und ich nahmen die Verfolgung auf und konnten den Kontakt zur Spitze wieder herstellen. David McPartland wurde 4. des Tages. Ich belegte den 13. Rang vor dem Feld, welches uns direkt auf der Ziellinie einholte.

4. Etappe:                         Rang 13,                  Klassement U 23: Rang 5

Die vierte und letzte Etappe führte über 183 km und 5 Berge von 5 - 11 Kilometern Länge. Da das Gesamtklassement noch völlig offen war, wurde an diesem Tag richtig schnell gefahren. Die erste Stunde fuhren wir mit einem Schnitt von 50 km/h. Es löste sich eine 21-köpfige Spitzengruppe. Bis zum 1 Bergpreis musste ich mich zurückhalten, weil einer unserer Fahrer in der Fluchtgruppe vertreten war. Von Magenproblemen geplagt konnte unser Fahrer bald nicht mehr mit der spitze mithalten. Der Vorsprung der Fluchtgruppe betrug mittlerweile 1:30 Minuten. Weil ich mich immer noch super fühlte, entschloss ich mich an der schwersten Steigung des Tages anzugreifen. Als ich antrat konnten nur noch 3 Fahrer mithalten, kurze Zeit später waren wir nur noch zu zweit. Über 3 Berge und eine Distanz von 25 km dauerte die Aufholjagd, bis wir den Anschluss wieder herstellen konnten. 13 Fahrer verblieben an der Spitze als wir den finalen Zielrundkurs kamen. Ich griff 1 km vor dem Ziel  mit einem weiteren Fahrer an, im Wissen , dass ich alles gewinnen oder verlieren konnte. 600 Meter vor dem Ziel holte mich die Gruppe wieder ein und übersprintete mich sogleich, sodass mir nur noch der 13 Rang blieb. Ich konnte die Rundfahrt als 19. im Gesamtklassement mit 2:30 Rückstand beenden. Bei den Jungprofis wurde ich gesamt 4. Im Rückblick sind die verschenkten 3 Minuten der 1. Etappe natürlich ziemlich ärgerlich.

Schlussklassement:    Rang 19,                  Klassement U 23: Rang 4


13. April 2007

Circuit des Ardennes  Fra

Nach dem unglücklichen Ausscheiden an der Settimana Lombarda wurde mein Rennprogramm kurzfristig umgekrempelt. Also Startete ich beim Etappenrennen Circuit des Ardennes, das zwischen Frankreich und Belgien ausgetragen wurde. Das Rennen führte über weite Felder mit Windkanten und dauernde Anstiege.

Die 1. Etappe über 167 km und 1800 Höhenmeter ging von Raucout nach Carignan. Diese Strecke hatte eine Schlüsselstelle, einen 11 bis 14% steilen Anstieg kurz vor dem Ziel. Ich wollte diese Rundfahrt jedoch nur als Training nutzen und fuhr den ganzen Tag fast keine Attacke mit. Gegen Ende der Etappe entschied sich dann die Teamleitung, dass das Team trotzdem für mich fahren soll. Meine Teamkollegen reihten sich vor mir ein um den Vorsprung einer Spitzengruppe zu verringern. Ich kam danach als 25 ins Ziel.

Bei der 2. Etappe war ich nun gezwungen das Gesamtklassement und das Jungprofitrikot anzugreifen, weil ich nur 19 Sekunden auf den Führenden eingebüsst hatte. Bei der 153 Kilometer langen Etappe mit über 2000 Höhenmetern, herrschten 33 Grad die allen zu schaffen machten. Die Etappe wurde gleich vom ersten Berg an voll gefahren und das Feld in drei Teile gerissen, so dass viele starke Fahrer Mühe hatten mitzuhalten. Bei Kilometer 50 griffen dann viele Fahrer aus dem stark reduzierten Feld an. Ich griff mit dem Leader an und kam mit einer14-köpfigen Gruppe weg. Nach einem Sturz, einem Defekt und wegen des ständig sehr hohen Tempos schmolz die Spitzengruppe auf 8 Fahrer. Im Feld führte die starke Russische und die Holländische Nationalmannschaft nach, um uns einzuholen. Es gelang uns jedoch das Feld auf eine Minute fern zu halten. Dreihundert Meter vor dem Ziel bogen wir in die Zielgerade ein. Ich fuhr als letzter in die Kurve und zog innen vorbei. Leider hatte ich einen etwas zu schweren Gang eingelegt, den ich in der steilen Zielgeraden nicht optimal drücken konnte. Ich musste mich vom Tschechen Buchacek und vom Holländischen Leader Oegema bezwingen lassen, liess aber die bekannten Fahrer Corey Sweet, Gabriel Rasch, Jérome Coppel, Peter Bencik und den letztjährigen Pro-Tour Fahrer Nicolas Fritsch hinter mir.

Ich Rückte auf den 5 Rang im Gesamtklassement vor mit 33 Sekunden Rückstand auf den Leader.
Bei den Jungprofis stiess ich bis auf den 2. Rang vor, hinter Coppel, der später auch diese Rundfahrt gewann.

Bereits am Donnerstag reise ich wieder nach Frankreich um an der Rhone-Alpe-Isere Rundfahrt teilzunehmen.

1. Etappe:    Rang 25

2. Etappe:    Rang 3,      Gesamtklassement:  Rang 5,        Klassement Jungprofis:  Rang 2

3. Etappe:    Rang 68,    Gesamtklassement:  Rang 16,

4. Etappe:    Rang 40,     Gesamtklassement: Rang 14,      Klassement Jungprofis:  Rang 4


06. April 2007

Settimana Lombarda  Ita

Am ersten Tag stand ein 3 km langer Mannschaftsprolog im Rennprogramm. Der Prolog wurde von der dominierenden Liquigas-Mannschaft gewonnen. Das wir bei dieser Profirundfahrt der Kategorie 2.1 chancenlos sein würden war uns klar. Jedoch sind diese Rennen sehr wichtig für unsere Entwicklung und um uns langsam an dieses Niveau heranzuführen.  Zu Beginn der 1. Etappe lief  dann alles nach Plan. Ich befand mich am zweiten  Bergpreis der 1. Kategorie unter den ersten Fahrern des Feldes, was angesichts der hochkarätigen Besetzung eine ausgezeichnete Position war. In der folgenden Abfahrt bemerkte ich, dass aus meinem Hinterreifen langsam Luft ausströmte. Sofort forderte ich über Funk ein Ersatzrad an. Da sich das Feld durch den schweren Anstieg extrem in die Länge gezogen hatte und sich die ersten Teamautos noch im Aufstieg befanden als Ich schon längst in der Abfahrt war, setzte ich die halsbrecherische Talfahrt mit plattem Reifen fort. Das grosse Problem war, dass sich zahlreiche Stürze im hinteren Teil des Feldes ereigneten was ich nicht mitbekam! Auch ein Teamkollege meiner Mannschaft Stürzte schwer. Deshalb waren alle neutralen Materialautos und mein Teamauto nicht da. Vorne reihten sich zwei Mannschaften ein und fuhren immer Vollgas. Ich versuchte die ganze Zeit über Funk ein Rad zu organisieren verlor aber den Funkkontakt. Deshalb lies ich  mich bis zum 24. und letzten Begleitfahrzeug zurückfallen, fand aber nirgends  unser Fahrzeug  im Konvoi. Auch der neutrale Materialwagen welcher sich hätte am Schluss des Feldes befinden sollen war verschwunden. In der folgenden Steigung kämpfte ich mich mit plattem Reifen wieder vor und bemühte mich bei verschiedenen Mannschaften um ein Ersatzrad, wurde aber überall abgewiesen. Nach endlosen Kilometern hoffnungsloser Bemühungen musste ich das Rennen enttäuscht aufgeben. Das Problem war, dass mein Teamauto nach dem Unfall eine Abkürzung genommen hatte und direkt zum nächsten Bergpreis fuhr, sodass sie mir nicht helfen konnten.


25. März 2007

GP de la Courtine  Sui

Weil die Strecke eingeschneit war, musste das Rennen kurzfristig nach Montsevelier verlegt werden. Im tiefverschneiten Jura nahmen wir die 10 Runden mit 10 Minuten Handicap in Angriff. Kurz vor Rennschluss kam es zum  Zusammenschluss. Ich beendete das Rennen zeitgleich mit dem Sieger im Feld. Der späte Wintereinbruch behagt mir gar nicht. Ich habe mich noch am selben Abend entschlossen wieder nach Italien zu fahren, um mich dort auf die Settimana Lombarda vorzubereiten. 


18. März 2007

Giro del Mendrisiotto Sui

Das erste Schweizer Radrennen wurde in Mendrisio durchgeführt. Da das Rennen International ausgeschrieben war, war  auch das Niveau sehr hoch. Seit 10 Jahren wurde es nicht mehr mit einem so  hohen Stundenmittel gefahren wie am Sonntag. Ich hatte mich gut gefühlt und bin in eine Fluchtgruppe gegangen die vielversprechend aussah. Durch die Tempoverschärfung im Feld wurden wir dann wieder eingeholt. Es wahr schwierig bei den vielen Angriffen die Übersicht  nicht zu verlieren, und die entscheidende Gruppe zu erwischen. Leider ist es mir nicht gelungen, aber ich bin mir sicher das ich ein andermal mehr Glück haben werde.

Distanz: 151   Stundenmittel: 42,642

1. Andreas Dietziker Sui
2. Luca Solari Ita
3. Emanuele Bindi Ita

39. Rolf Kobelt
40. Elias Schmäh
46. Simon Wyss


11. März 2007

GP Franco Balestra Ita

Beim internationalen Strassenrennen von Balestra starteten 178 Fahrer.  Das Rennen verlief von Anfang an sehr nervös, sodass es immer wieder zu Stürzen kam. Auch ein Fahrer von unserem Team  musste das Rennen nach einem Sturz auf den Pavés beenden. Nach dreiviertel der gefahrenen Distanz griff ich mit einem Italienischen Fahrer an, ich fühlte mich sehr gut und gewann die anstehende Bergwertung. Danach wurde das Tempo im Feld verschärft, sodass wir  wieder eingeholt wurden. Im Finale ging es einen sehr steilen Berg hoch. Ich vermochte leider nicht ganz mit der Spitze mit zu fahren und kam 20 Sekunden hinter dem Sieger als 30. ins Ziel. 

Distanz: 171   Stundenmittel: 40,995

1. Ponzi Simone Ita
2. Ginanni Francesco Ita
3. Bossio Cristopher Ita

 9. Mattias Blumer
30. Elias Schmäh


2. - 4. März 2007

Les 3 jours de Vaucluse Fra

Das Etappenrennen von Vaucluse wurde in der Ardeche mit 25 Internationalen Teams durchgeführt.
Die 1. Etappe führte über 157.5 km um den Mont Ventoux und enthielt drei Bergpreise. Nach 40 km löste sich eine 15- köpfige Fluchtgruppe in der Simon aus unserem Team vertreten war. So waren wir in der guten Lage abwahrten zu können und Kraft zu sparen. Kurz vor dem Ziel holten wir die Gruppe bis auf einen Russen ein, der einen Vorsprung von 8 Sekunden ins Ziel retten konnte. Ich belegte den 86 Rang im Feld.

Die 2. Etappe mit 2 Bergpreisen der ersten und zweiten Kategorie führte über 158.5 km. Das Rennen wurde von Anfang an mit vielen Attacken gefahren, weil das Gesamtklassement noch völlig offen wahr. Unser bestplatzierter Fahrer im Gesamtklassement erwischte die entscheidende Gruppe und beendete die Etappe nach einem Sturz als 12. Ich wurde 31. im Feld mit 2:11 Minuten Rückstand auf den Sieger. 

Die 3. und letzte Etappe wahr die schwerste. Die 148 km führten über 4 Bergpreise mit über 2000 Höhenmeter. Es folgte ein Angriff dem anderen, sodass sich das Feld stark verkleinerte. Ich blieb während der ganzen Etappe ganz vorne und probierte in eine Gruppe zu gehen. Leider kam es zum Schluss zu einem Massensprint. Ich wurde 36. zeitgleich mit dem Sieger.

Schlussklassement nach 3 Etappen und 464 km:
1: Turgot Sebastian Fra
2:  Vogondy Nicolas Fra
3: Kljuew Andrei RUSS
              
  7: Jimenez Marco 
44: Schmäh Elias
45: Wyss Simon 
63: Eggli Tobias 
66: Bertozzi Marco

Teamklassement von 25 Teams:
1: AGRITUBEL
2: MOSKAU STARS
3: RABOBANK
7: HADIMEC


24. Februar 2007

Die neue Ausrüstung für die Saison 2007 ist eingetroffen. Dieses Jahr fahren wir wieder ein Rocky Mountain, welches nur gerade 7 kg wiegt. Im Training hat sich das neue Schaltsystem von SRAM Force bereits bewährt.


19. Februar 2007

Das Trainingslager mit der Mannschaft in Etruschi ist nun auch vorbei und der Saisonstart 07 hat bereits für einen Teil der Mannschaft begonnen. Ich werde am 2. März mein erstes Rennen,  Les 3 jours de Vaucluse, in Südfrankreich bestreiten. 
Nach sieben Wochen im Ausland freute ich mich riesig nach Hause zurückzukehren. Das Sprechen fällt mir hier ungewohnt leicht. Mein eigenes Zimmer wirkt auf einmal riesig und im TV oder Radio läuft nicht immer nur Eros Ramazotti.     


10. Februar 2007

Nun bin ich schon 6 Wochen in Italien. Langsam aber sicher habe ich mich an das Leben hier gewöhnt. Seit drei Wochen haben wir unser Trainingscamp wieder nach Roseto verschoben. Hier durften wir uns der Italienischen Elitemannschaft (Massi Team) anschliessen. Wir werden Super betreut und wie die eigenen Fahrer behandelt. Die Verständigung fällt uns nicht immer ganz leicht, aber langsam verstehen wir uns ganz gut. In einer Unterkunft direkt am Meer finden wir Super Trainingsbedingungen und sehr gute Wetter Verhältnisse. Seit meinem Aufenthalt in Italien hat es erst einmal geregnet und es herrschen immer Temperaturen zwischen 14 und 17 Grad. Nun bleibe ich noch bis  Freitag hier, danach werde ich wieder auf die andere Seite des Stiefels gehen und mit dem ganzen Team HADIMEC ein Woche in der Toscana verbringen.


04. Februar 2007

Sonntagstraining

Inzwischen bin ich wieder an der Adriaküste in Roseto am trainieren. Unter der professionellen Führung von Donato Giuliani absolvieren wir zusammen mit anderen Mannschaften unsere Trainings. Gelegentlich gesellen sich auch Grössen wie Alessandro Spezzialetti zu uns, um eine Trainingseinheit gemeinsam mit uns zu absolvieren. Jeweils Sonntags haben wir zudem eine beachtliche Traube von Hobbigümmelern im Schlepptau. In Italien wird der Radsport eben noch gelebt. 


31. Januar 2007

Abruzzen

Noch immer ist es im Tal unten grün. Es gibt Temperaturen bis 19 °C. In der Nacht kühlt es aber auch hier empfindlich ab. Es gibt nichts was uns hindern würde unsere Runden zu drehen.


20. Januar 2007

Die neuen Teamfahrzeuge

Die neuen Skodas im typischen Hadimec-Design


14. Januar 2007

Wintertraining Grosseto Ita

Inzwischen bin ich umgezogen. Zusammen mit Tobias Eggli wohne und trainiere ich in der Gegend der Maremma. Wir haben das Trainingsgelände hier an der Mittelmeerküste schätzen gelernt. Obwohl mit einigen Regentagen zu rechnen ist, sind die Bedingungen in dieser einsamen Gegend ideal. Die Strassen sind in ausgezeichnetem Zustand und es hat sehr wenig Verkehr. Zwischendurch können wir uns in der nahegelegenen Thermalquelle entspannen.


06. Januar 2007

Trainingslager Roseto Ita

Optimale Trainingsbedingungen bei Tageshöchsttemperaturen von 14 °C herrschen hier in Mittelitalien. Aber auch die Betreuung und die Unterkunft sind ideal für unser Wintertraining.


   2007     
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