Nach über neun Fahrstunden erreichten wir Burgenland, das zu oberst
in Österreich an der Grenze zu Slowenien liegt. Ich freute mich auf
dieses Rennen das auf einem sehr schweren Kurs ausgetragen wurde.
Noch müde von der Reiserei und dem Sturz vom Letzten Wochenende
Startete ich dann in der Brütenden Sommerhitze zum Rennen. Ich forcierte
gleich am ersten Berg das Tempo um das Rennen schnell zu machen und
das Feld zu sprengen. Am Bergpreis waren wir dann noch um die
dreissig Fahrer. Es wahr für uns sehr schwer das Rennen zu
konntrolliren da von unserem Team nur noch vier Fahrer waren. Deshalb
versuchten wir in jede Gruppe zu gehen um erneut eine vorentscheidun
herbeizuführen. Als dann auf den schlussrunden sich sechs Fahrer
lösten und zwei von meinem Team dabei wahren waren wir in einer
super ausgangslage. Ich selbst war froh das ich nicht dabei war. Ich
fühlte mich überhaupt nicht gut und merkte das ich die letzte
Woche nicht viel zum Radfahren kam, zusätzlich machte mir die Hitze
zu schaffen die über 32 Grad lag. Mein Teamkollege Sokol gewann das
Rennen vor einem Slowenen und Hollenstein. Pascal wurde noch 10. Ich
fuhr im Feld ins Ziel.
9. August Trainingssturz
mit viel Glück
Die Bilder sehen schlimmer aus als es war. Ich bin schon wieder wohlauf und
konnte sofort aus dem Krankenhaus entlassen werden. Als ich
im Training bei Wolishofen die Seestrasse entlang fuhr, tummelten sich
jede Menge Alkoholleichen, die die Streetparade
noch in den Beinen hatten. Es standen viele Autos auf dem Gehsteig
und der Strasse, sodass es sehr unübersichtlich war. Als dann
plötzlich ein zu früh wachgewordener Partygänger ohne zu schauen
direkt vor mir über die Strasse rannte, war ich Chancenlos. Ich
prallte mit voller Wucht mit dem Gesicht auf. Ich habe schon viele
Stürze in den Rennen erlebt, aber bei diesem hätte ich mit Sicherheit
gesagt, dass irgend etwas nicht mehr so ist wie es sein sollte. Ich
blutete
sehr stark aus Nase und Mund. Ich wurde vor Ort auf Kiefer- und
Nasenbruch untersucht wobei sich der Verdacht auf Nasenbeinbruch erhärtete. Im Spital
wurde ich dann nochmals sorgfältig auf Hirnblutung und Nasenbruch kontrolliert. Als ich
hörte, dass mir überhaupt nichts fehlte war ich sehr erstaunt und froh. Ich hatte in all den vielen
Jahren Glücklicherweise nie schwere Trainingsunfälle, jedoch
fährt auch bei mir immer die Angst mit. Nun hoffe ich, dass ich
diese Erfahrung nicht noch einmal erleben muss. Der Fussgänger hat
den Aufprall schadlos überstanden.
,
21. Juli
Sachsen - Tour
Auf der ersten Etappe der Sachsen Tour bestimmten zwei Ausreisser
den ersten Tag. Sie bauten ihren Vorsprung bis auf 9 Minuten aus, wurden
dann aber vom heranrasenden Feld gestellt. Mir lief es nicht
sonderlich gut, dazu kam der ständige Regen und der Wind. Ich
ereichte mit dem Spitzenfeld das Ziel.
Tagesklassement: 63
Gesamtklassement nach der 1 Etappe: Rang 65
22. Juli
Sachsen -
Tour
Die zweite und längste Etappe führte über 194,2 Km. Ich versuchte
von Anfang an in eine Spitzengruppe zu gehen und probierte es einige
male. Nach 30 km gelang es mir endlich und bekam noch von 4
weiteren Fahrern Gesellschaft. Wir bauten unser Vorsprung bis maximal
5:30 Minuten aus. Auch heute schüttete es ununterbrochen was auch
auf die Moral schlug. Ich fühlte mich gut als wir dann bei Kilometer 100
in das Hüglige Terrain kamen versuchte ich mein eigenes Tempo
zu gehen. Es folgte mir nur noch ein Fahrer und so versuchten
wir zu zweit nochmals alles um nicht vom Feld eingeholt zu werden.
Im Anstieg zum zweitletzten Berg wurden wir dann vom kleingewordenen
Feld eingeholt. Ich versuchte an dar Gruppe dranzubleiben und hatte
dann auf der schlussrunde einen Schaltkabelriss, der mich
zwang immer auf dem 11er Ritzel zu fahren. Ich schaffte es dann aber
trotz allem Zeitgleich mit dem Sieger ins Ziel zu kommen.
Tagesklassement: 37
Gesamtklassement nach der 2 Etappe: Rang 6
23. Juli
Sachsen - Tour
Etappenbericht folgt in Kürze!
Tagesklassement: 35
Gesamtklassement nach der 3 Etappe: Rang 9
24. Juli
Sachsen - Tour
Etappenbericht folgt in Kürze!
Tagesklassement: 71
Gesamtklassement nach der 4 Etappe: Rang 46
25. Juli
Sachsen -
Tour
Etappenbericht folgt in Kürze!
Tagesklassement: 25
Gesamtklassement : Rang 28
5. Juli
Am
Sonntag 5. - 12. Juli starte ich zur Östereich Rundfahrt über 1209
Kilometer UCI 2.1 HC
Mit einer Schleife durchs "Ländle" beginnt die Tour in
Vorarlberg. Die Etappe ohne größere Schwierigkeiten und der flache
Schlussabschnitt begünstigt Sprinterteams. Sehr wahrscheinlich wird
auch der erste Träger des gelben Trikots aus deren Reihen kommen.
Strecken-Koordinator Franz Bachmaier
beschrieb die Etappe als "leichten Auftakt".
6. Juli
Sendezeiten auf ORF 1 19:00 – 19:25 Uhr, ORF 1
Bereits die zweite Etappe wird eine erste Vorentscheidung um den
Gesamtsieg der Tour 2009 bringen. Nach 170 eher ruhigen Kilometern
quer durch Tirol geht es nach Kitzbühel. Dort wartet mit dem
Anstieg zum Kitzbüheler Horn eine Bergankunft der höchsten
Kategorie, die die Favoriten auf den Gesamtsieg unter sich ausmachen
werden.
7. Juli
Sendezeiten auf ORF 1 19:00 – 19:25 Uhr, ORF 1
Die Königsetappe der Tour über den höchsten Berg Österreichs,
den Großglockner, wo es für den Ersten auch den prestigeträchtigen
Titel "Glockner- König" zu gewinnen gibt. Für abgehängte
Fahrer bietet sich auf der langen Abfahrt vom Dach der Tour die Möglichkeit,
eventuell wieder aufzuschließen, bevor auf dem letzten Anstieg nach
Virgen und dem Ziel im Bergsteigerdorf Prägraten die
Klassementfahrer unter sich sein werden.
8. Juli
Sendezeiten auf ORF 1 19:00 – 19:25 Uhr, ORF 1
Die längste Etappe der Rundfahrt mit einem
klassischen Profil für Ausreißer. Die kurvige, kupierte Strecke
durchs Gail- und Rosental mit einer Bergwertung der Kategorie 2
(Abtei) und, wenige Kilometer vor dem Ziel, einer der Bergwertung
der Kategorie 3 (Griffener Berg) ist wie geschaffen für Etappenjäger.
9. Juli
Sendezeiten auf ORF 1 19:00 – 19:25 Uhr, ORF 1
Eine kurze Etappe, die über die
Pack von Kärnten in die Steiermark führt. Im Zielort (erstmals
Zielort bei der Rundfahrt) angekommen, geht es für die Rennfahrer
noch einmal in zwei selektive Runden.
10. Juli
Sendezeiten
auf ORF 1 19:00 – 19:25 Uhr, ORF 1
Anläßlich der niederösterreichischen
Landesausstellung führt das sechste Teilstück von der
Landeshauptstadt St. Pölten ins Waldviertel. Das Terrain lässt
eine Ausreißergruppe erwarten: Ab Gföhl beginnt für das Peloton
der Kampf gegen die berüchtigten Winde und Hügel des Waldviertels.
Auch Horn feiert seine Premiere als Zielort der Rundfahrt.
11. Juli
Sendezeiten auf ORF 1 18:45 – 19:05 Uhr, ORF 1 + Am
Neusiedlersee wird sich die Rundfahrt entscheiden. Das ebene Gelände
und die relativ kurze Distanz lassen einen spannenden Kampf um
Sekunden erwarten.
12. Juli
Sendezeiten
auf ORF 1 5. Juli: 18:15 – 18:40 Uhr, ORF 1
Das große Tour- Finale mit 10
"Ehrenrunden" über den Wiener Ring und dem Ziel - diesmal
nicht vor dem Rathaus, sondern vor dem Burgtheater. Sicherlich
ein Fall für Sprinter, deren Teams auch das Feld bis zur letzten
Runde kontrollieren werden.
21. Juni
GP Judendorf UCI 1.2
Ich fuhr am Sonntag ein internationales Radrennen in Oberösterreich
Kärnten. Nach 800 km Anfahrtsweg war ich froh, dass das Wetter
wenigstens gut war. Das Rennen wurde auf einer Runde ausgetragen die
14 mal zu absolvieren war. Ich fühlte mich gut und fuhr mit einem
weiteren Fahrer weg. Unser Vorsprung wuchs auf drei Minuten an,
jedoch war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Teams
organisierten und uns wieder einholten. Auf dem schweren Kurs galt
es jeweils einen Anstieg zu überwinden mit viel Wind. Nach 60
Kilometern holte uns dann das Feld ein. In dem darauf folgenden Berg
lief dann die entscheidende Gruppe, in der ich und zwei weitere
Teamkollegen vertreten waren. Als dann der entscheidende Angriff kam
fuhr mein Mannschaftskollege mit, sodass mir die Hände gebunden
waren. So war ich gezwungen abzuwarten. Leider konnte ich so nicht
mehr um den Sieg mitfahren. Ich belegte zum Schluss den 10 Platz.
Ich bin super in Form und hoffe das ich das nächste mal belohnt
werde. Am Mittwoch fahre ich schon mein nächstes Rennen in
Appennino (Italien), das letzte Rennen vor der
Schweizermeisterschaft die am kommenden Sonntag 28.6 in Nyon
stattfindet.
175 km, 10 Rang
7. Juni
GP des Kanton Aargau Gippingen
190 km, 34 Rang
6. Juni
GP Trieberg
150 km, 3500 Höhenmeter, 14 Rang
1. Juni
Pfingstrennen Ehrendingen
20 Rang
30. Mai
Pässe Training
Meist ist der Weg über den Schnee leichter
als der Rückweg ;-). Aber nicht nur Unmengen von Schnee versperrten
uns wie hier am Pragelpass die Strassen....
29. Mai
Beim Training am Klausenpass
24. Mai
Wien- Lassnizhöhe
190 km, 14 Rang
21. Mai
Nationales Bergrennen Silenen-
Amsteg- Bristen
2. Rang
Heute am nationalen Feiertag der Auffahrt, wurde das
traditionsreiche Bergrennen bereits zum 55 mal durchgeführt. Das
Rennen führt über Silenen und Amsteg nach Bristen und ist für
seine sehr steilen Rampen bekannt. Ich griff am steilsten Teilstück
an und vermochte die letzten Fahrer bis auf einen zu distanzieren.
Im letzten Flachstück kurz vor dem Ziel fehlte mir dann aber die
Endschnelligkeit, ich wurde im Sprint 2. Mit meiner aufsteigenden
Form bin ich zufrieden und für die Tour de Suisse
zuversichtlich.
17. Mai
GP Cham- Hagedorn
158km 42,300 km/h Rang 22
15. Mai
Ich habe dieses Video bei YouTube gesehen. Es handelt von
Radkurieren in New York. Ich finde man sollte sich dies mal
anschauen. Nicht ganz ungefährlich und auch nicht zur Nachahmung
empfohlen. Dies wäre übrigens auch die Lösung dem
ständigen Stau der Westumfahrung gelassen entgegen zu sehen
;-)
10. Mai
Berner Rundfahrt
Ich freute mich wieder einmal ein Rennen in der Schweiz zu
fahren. Es ist nicht einfach solche Rennen zu bestreiten, da viele
auf einem achten und man nicht genau weiss wie das Rennen Läuft.
Dazu kommt, dass man nicht mehr alle Fahrer so gut kennt. Schon auf
den ersten paar Kilometern fuhr eine grosse Gruppe die bis ins Ziel
mit noch 9 Fahrern durchkam. Wir fuhren unser Tempo im Feld
und waren zum Schluss nur noch 15 Fahrer. Ich wurde 6 in der Verfolgergruppe.
2. Mai
Giro di Toscana 195km
Ich war froh, dass das Rennen zu beginn etwas flacher war, so
konnte ich mich wenigstens in der ersten Fase des Rennens von den
Strapazen des Vortages erholen. Als wir das ersteTal mit
Rückenwind passiert hatten fuhren wir alles im Gegenwind zurück.
Es folgten drei Anstiege die ich ohne Probleme mit der Spitze
überquerte. Der letzte war mit seiner Länge deutlich schwerer als
die anderen. Ich konnte mich vom Feld absetzen und nahm die Abfahrt
in Angriff. Das Feld wahr bis auf 40 Fahrer geschrumpft, jedoch war
die Mannschaft von Sprintstar Alessandro Petacchi komplett. So kam
es, das ich noch in der Abfahrt eingeholt wurde, weil man einen
Massenspurt anvisierte. Auf der Schlussrunde mit viel Seitenwind
fuhr das Team LPR souverän und bereitete dem späteren Sieger
Petacchi den Schlussprint vor. Ich kam Zeitgleich mit dem Sieger als
20 an.
1. Mai
GP Larciano 200km
Bereits am Freitag reiste ich erneut nach Italien um zwei
Eintagesrennen in der Toscana der Kategorie 1.1 zu fahren. Das Rennen führte über 200km und war mit seinen Anstiegen mit
insgesamt 3000 Höhenmeter sehr anspruchsvoll. Die erste Steigung
sind wir so schnell gefahren das sich das Feld völlig aufgesplittert
hatte, es kehrte erst Ruhe ein als sich eine Gruppe absetzen konnte.
Auf einem anschliessenen Rundkurs wurde dann das Feld von Runde zu Runde kleiner.
Ich vermochte leider nicht ganz bis ins Finale mit den besten
mitzuhalten und kam im zweiten Feld als 50 ins Ziel. Ich fühlte mich
zwar gut, aber ich hatte das Gefühl, dass ich die Müdigkeit
von Trentino noch nicht ganz weggebracht hatte.
22. April
Giro del Trentino
Am Mittwoch starteten wir am Giro del Trentino, einer traditionsreichen
Rundfahrt die von vielen Profis zur
Vorbereitung auf den Giro genutzt wird.Bei der Startetappe fand ein Einzelzeitfahren über 17.5 Km statt. Es führte
von Torbole am Fusse des Gardasees nach Arco.
Etappenrang: 148 Elias Schmaeh (Swi) Gesamtklassement:
148 Elias
Schmaeh (Swi)
23. April
Giro del Trentino
Bei der Etappe war alles auf den letzten
Anstieg ausgerichtet, mit einer maximalen Steigung von 16% und einer
durchschnittlichen Steigung von 8.7% war es so steil das alle
Teams gezwungen wahren kleinere Gänge zu montieren (27 Ritzel). Als
ich dann im Anstieg war hatte ich immer noch das Gefühl das mir
die Gänge ausgingen und ich mit laufen noch schneller wäre
;-) Wenn wir Tiere wären, wäre schon längst der Tierschutz
gekommen wegen Tierquälerei.
Etappenrang: 95 Elias Schmaeh (Swi)Gesamtklassement:
101 Elias Schmaeh (Swi)
24. April
Giro del Trentino
Glücklicherweise stand das Wetter auf unseren Seite. Denn als es
bei der gestrigen Etappe im Zielbereich schneite hätten wir an
diesem Pass mit einer Höhe von 2240 M.ü.m eine schlechte Figur
abgegeben. Trotzdem fühlten sich die 3 Grad sehr kalt an. Ich
fühlte mich gut und konnte mit der ersten Gruppe, die bis auf 30
Fahrer geschrumpft war die ersten Berge passieren. Danach hatten
wir während der ganzen Etappe starken Gegenwind der einem
zusätzlich zu schaffen machte. Ein Grossteil des Feldes lief auf
der langen Abfahrt wieder zusammen sodass gegen 90 Fahrer die letzte
Steigung in Angriff nahmen. Ich fühlte mich gut und hoffte eine
gute Position für den Sprint um den Tagessieg zu erkämpfen,
was leider nicht so einfach war. Ich wurde 34 zeitgleich mit dem
Sieger Robert Hunter . Auf der einen Seite war ich froh, dass es mit
meiner Form langsam wieder aufwärts geht, andererseits ärgerte ich
mich über das Resultat, da ich das Gefühl hatte, dass an diesem Tag
viel mehr dringgelegen
wäre.
Etappenrang: 34 Elias Schmaeh (Swi)Gesamtklassement:
73 Elias Schmaeh (Swi)
24. April
Giro del Trentino
Bei der 4 und längsten Etappe über 214 km ging es nochmals
richtig zur Sache. Da viele Teams noch die Möglichkeit hatten das
Gesamtklassement für sich zu entscheiden. Es war von Start weg ein
sehr schnelles Rennen, jedoch lief keine entscheidende Gruppe und
die Leader warteten auf den ersten Anstieg. Die 15 km Länge und fast
1000 Meter Höhendifferenz wurde als Selektion genutzt. Ich fühlte
mich gut und konnte allen Attacken in der Steigung widerstehen. Ich
passierte den Bergpreis mit der Spitze. Die Abfahrt wahr schön
gemütlich da unsere Gruppe nur noch 30 Fahrer aufwies und viele
wichtigen Helfer der Mannschaften den Kontakt zur Spitze verloren.
Deshalb wurde unsere Gruppe bis zum letzten Berg wieder grösser. Ich
konnte bis 3 km vor dem Ziel an der Spitze mitfahren und musste dann
aber reissen lassen.
Etappenrang: ? Elias Schmaeh (Swi)Gesamtklassement:
? Elias Schmaeh (Swi)
31. März
Settimana Lombarda
Da ich als Einziger von der Mannschaft mit dem normalen Strassenrad
gestartet war, wurde das Rennen noch schwerer als es ohnehin schon
war. Das Mannschaftszeitfahren führte über 18.7 km auf einem windigen Kurs. Mein Team wurde 19.
1. April
Settimana Lombarda
Heute hatten wir viel Glück mit dem Wetter und konnten dem Regen
gerade nochmal entkommen. Die Etappe wurde von der Mannschaft
LPR kontrolliert, die eine Sprintankunft für Alessandro Petacchi
vorbereiteten, welcher sie auch gewann. Mein Teamkollege Sebastian Siedler
wurde 5. Ich kam zeitgleich im Feld ins Ziel.
2. April
Settimana Lombarda
Es war so ein Tag, an dem man am liebsten kein Radfahrer gewesen
wäre. Es hatte den ganzen Tag geregnet und man hatte nur Sand
zwischen den Zähnen. Dazu kam, dass das Rennen auf einem sehr
verwinkeltem Kurs und teils schmalen Strassen ausgetragen wurde. Die
Sprintermannschaften organisierten sich auch heute wieder und holten
alle Ausreisser vor der letzten Runde wieder ein. Gewonnen wurde das
Rennen von Gavazzi. Siedler wurde 4. Ich kam zeitgleich im Feld ins
Ziel.
3. April
Settimana Lombarda
Heute ging es zum ersten Mal in die Berge, wobei man dies bei
Betrachtung der Rangliste nicht wirklich sehen konnte. Es sind
solche Dinge, die einem sehr nachdenklich machen. Die Etappe wurde
von einem puren Sprinter gewonnen, nämlich Alessandro Petacchi. Ich
hoffe, dass auch unsere italienischen Konkurrenten in Zukunft gleich
streng kontrolliert werden wie wir. Ich fuhr bis zum Schlussanstieg
an der Spitze, konnte dann aber nicht mehr mit den Besten
mithalten.
5. April
Settimana Lombarda
Die erste Rennstunde wurde mit 50 km/h gefahren und ich versuchte
mein Glück in der Fluchtgruppe. Leider herrschte aber keine
Einigkeit und wir wurden wieder eingeholt. Da ich mit meiner Trainingsform
noch einwenig im Rückstand bin und mir noch einige
Rennkilometer fehlen, sind solche Etappen super für meinen
Formaufbau. Ich versuchte also so gut es ging mitzufahren und genoss
das gute Wetter.
6. April
Settimana Lombarda
Die fünfte und letzte Etappe wurde um 20 km verkürzt und der Start
auf 8 Uhr vorverschoben. Der Veranstalter befürchtete ein Chaos im
Zielbereich, weil es zu dieser Zeit zur Begegnung zweier Fussballmannschaften kam. Das ist so wie Basel gegen Zürich, einfach noch schlimmer :-) Das
wiederum heisst nicht, dass der Tag
jetzt locker wurde nur weil das Rennen kürzer war. Im Gegenteil. Alle
fuhren vom Start weg was sie konnten und wenn sie mal im Flachen 50km/h
fuhren, war das schon recht angenehm :-) Ich erwischte eine sympathische Gruppe am letzten Anstieg, die im Gesamtklassement auch
nichts mehr auszurichten hatte und fuhr müde aber gesund ins
Ziel.
29. März
GP Leonding (AUT) Als es am Sonntag Morgen in Strömen regnete und das Thermometer
kalte 8 Grad
anzeigte, entschloss sich der Veranstalter das Rennen zu verkürzen.
Die Strecke wurde auf einem hügligen Kurs ausgetragen und
beinhaltete einen 2 km langen Aufstieg kurz vor dem Ziel. Ich hatte
gute Beine und litt nur an der eisigen Kälte, die langsam
ungemütlich wurde. Im letzten Drittel des Rennens fuhr dann eine 6
Mann starke Gruppe weg, in der mein Teamkollege Dietziker drin war. Er
wurde im Sprint 2. Ich versuchte es nochmals am letzten Berg und
fuhr ganz vorne in die Abfahrt. Ich hatte Glück, dass ich nicht in
einen Sturz direkt neben mir verwickelt wurde. Ich kam als
12. ins Ziel.
27. März
Vorschau GP Leonding
(AKUT) Morgen fahren wir zum Österreichischen Eröffnungsrennen in
Leonding das am Sonntag Stattfindet. Anschließend
fahren wir direkt
nach Italien wo uns die sechstägige Rundfahrt in Bergamo erwartet.
15. März
GP Mendrisiotto
Am Sonntag startete ich zum internationalen Wettkampf in
Mendrisio. Ich freute mich auf einen weiteren Einsatz mit der
Nationalmannschaft, die mir den Start in der Schweiz
ermöglichte. Das Rennen fand mehrheitlich auf der Strecke der
kommenden Weltmeisterschaft statt. Auf dem hügligen Paarcour gab es mehrere Stellen
um eine Selektion herbei zu führen. Das
übermächtige Cervélo Team übernahm aber wie angenommen die Regie
des Rennens und kontrollierte zu jedem Zeitpunkt das Renngeschehen. Ich fühlte mich nicht all zu schlecht und hatte trotz
Trainingsrückstand gute Beine. Das Ziel ereichte ich im Hauptfeld
als 55. Nun freue ich mich auf die Rundfahrt in Italien (Settimana
Lombarda) die vom 31.3 bis 5.4.09 dauert.
7. - 8. März
Trianing im Tessin
Über das Wochenende fuhr ich ins
Tessin um bei guten Temperaturen zu trainieren. Nächstes Wochenende
bestreite ich mit der Schweizer Nationalmannschaft das
internationale Rennen von Mendrisio
.
1. März
GP Lugano
Beim 1.1 Rennen von Lugano
über 185 km war Dauerregen angesagt, und das bei kalten 5 Grad. Die
Kälte ging bis auf die Knochen und raubte mir zusätzlich Energie.
Ich kam noch mit dem übriggebliebenen Spitzenfeld von 50 Fahrern auf
die letzte Runde, konnte aber leider die letzten 20 km nicht
mehr mithalten. Gewonnen hat das Rennen
Rémi Pauriol vor Davide
Rebellin
28. Februar
GP Insubria Bei guten, trockenen Verhältnissen startete ich am GP Insubria, welcher zum ersten Mal organisiert wurde. Das Rennen war von
Beginn an sehr schnell, was zu Saisonbeginn nicht gerade angenehm
war. Es
setzte sich schnell eine dreiköpfige Spitzengruppe ab, die bis zehn
Kilometer vor dem Ziel vorne lag. Die Teams übernahmen die
Tempoarbeit und hielten das Feld beisammen. Ich kam im Hauptfeld ins
Ziel. Das Rennen gewann der junge Italiener Ginanni im Massenspurt.
27. Februar
GP Insubria und GP di Lugano
24. Februar
Professional Cycling Team Vorarlberg Corratec 09
Von links nach rechts: Pascal Hungerbühler (SUI), Win Van
Huffel (BEL), Rene Weissinger (GER), Andreas Dietziker (SUI), Josef
Benetseder (AUT), Matic Strgar (SLO), Christoph Sokoll (AUT), Harald
Morscher (GER), Elias Schmäh (SUI), Alexander Egger (AUT), Daniel
Musiol (GER), Sebastian Siedler (GER), Alexander Gufler (ITA),
Andrea Capelli (ITA),
Peter Presslauer (AUT), Silver Ackermann (SUI), Philipp Ludescher (AUT),
Reto Hollenstein (SUI)
13. Februar
1. Etappe Giro di Grosseto
Für das Etappenvideo klicke auf
das untenstehende Bild
Bei meiner ersten Etappe litt ich
ganz schön. Zu Beginn wollte ich es gleich wissen und erwischte
die Spitzengruppe die am Berg gemacht wurde. Ich merkte aber schnell,
dass das Tempodiktat für mich noch zu schnell war. Leider fuhr das Feld aber auch nicht viel langsamer. Es
war eine sehr mühsame Etappe zu Saisonbeginn, da
es sehr hektisch zu und her ging. Während der 20km Schlussrunde kam
der Wind direkt von der Seite. Das und die ganze Hektik führte dann
zu drei Massenstürzen. Ich wurde nicht involviert, musste aber
anhalten und kam nicht mehr ins Feld zurück.
190 km. 39,185km/h. Rang 166.
14. Februar
2. Etappe
Giro di Grosseto
Für das Etappenvideo klicke auf
das untenstehende Bild
Nach dem gestrigen Tag mit der kalten Bise habe ich mich erkältet und hatte wie viele
Andere Probleme. Zur Belohnung durften wir
dann im Landesinneren auf 800 M.ü.M. bei Temperaturen um den Gefrierpunkt
starten. Manchmal verstehe ich die Organisation wirklich
nicht. Der Tag lief sonst aber wesentlich besser als gestern. Ich
fuhr bis zum letzten Berg mit und fuhr dann die letzten 15 km im
Gruppeto.
218 km. 37,997km/h. Rang 120.
15. Februar
3. Etappe
Giro di Grosseto
Für das Etappenvideo klicke auf
das untenstehende Bild
Die letzte und schwerste Etappe wurde durch
ständige Attacken vom Start weg richtig schwer. Steigungen die
auf
dem Streckenplan überhaupt nicht eingezeichnet waren und der
ständige Seitenwind machten mir das Leben schwer.
Es ging mir aber während der Rundfahrt von Tag zu Tag besser. Die
Strasse, auf welcher die Schlussrunde gefahren wurden, war in einem sehr schlechten Zustand und von Schlaglöchern und
Splitt übersäht.
149 km.
12. Februar
Saison Start in der Toskana
Nach gut 4 Monaten Rennpause starte ich
am 13. Februar mein erstes Rennen seit der Weltmeisterschaft in Italien. Die
morgige
Rundfahrt führt über drei Etappen und 539 km rund um Grosseto.
2. Februar
Zwei
Wochen vor Saisonstart am Giro di Grosseto (Ita), vom 13 -
15.2.09, fuhr ich meinen obligatorischen Leistungstest.
Bei diesem Test werden sämtliche Daten gesammelt und beim
Internationalen Radsportverband UCI hinterlegt. Die Tests
werden mit Hilfe eines Stufenleistungstests und einer Maske
durchgeführt. Alle vier Minuten steigt dann die Wattanzahl
wobei die Geschwindigkeit und Trittfrequenz gleich bleibt. Das EKG
dient während des gesamten Tests zur Kontrolle
des Athleten. Mit Hilfe der Maske kann man die maximale
Sauerstoffaufnahme perfekt bestimmen. All diese Daten helfen
mir mein Training zu optimieren und der UCI einen ständigen
Einblick über meine Persönlichen Daten zu ermöglichen.
26. Januar
Zwischen
den kalten Trainingsfahrten und den langen Rollentrainings ging ich
für einmal auf die Piste.
22. Januar
Ich
genoss heute den stahlblauen Himmel beim Training rund um die Rigi.
Bei fast schon frühlingshaften 3 Grad ;-).......
mit wunderschönen Blick auf den verschneiten Myten.
18. Januar
Ich trainiere
ab und zu mit meinem Quervelo und erkunde die eindrücklichen
Vorkommnisse in der Umgebung.
Hier bei einer Trainingsfahrt an der Sihl.
9. Januar
Beim
Training über dem Nebel am komplett zugefrorenen Sihlsee bei
eisigen -6 Grad.